Juli 2015: der Wasserpegel des Rheins ist so niedrig, dass einige Bereiche des Flusses nicht mehr schiffbar sind. Die Binnenschifffahrt und die Flusskreuzfahrten sehen sich mit erheblichen Umsatzeinbußen bzw. Mehrkosten konfrontiert. Kraftwerke reduzieren ihre Leistung mangels Kühlwasser. Juli 2016: Nach den starken Hochwassern im Frühjahr ist der Sommer geprägt von Starkregen, Hagel und Unwetter. Weite Teile Deutschlands tauchen ab, nicht nur in den Flussregionen.
Tausende von Privathaushalte sind von den immensen Schäden betroffen und unzählige Unternehmen müssen wirtschaftliche Einbußen durch wetterbedingten Betriebsausfall hinnehmen. Doch es gibt nicht nur „sichtbare Schäden“, wie zum Beispiel bei Betriebsunterbrechungen durch eine mangelnde Stromversorgung, verursacht durch zu hohe Wasserstände. Hoteliers und Gastronomen trifft ein Stromausfall durchaus hart: Gäste können bei gleichbleibenden Betriebskosten ganz wegfallen.
Diese wetterbedingten Umsatzeinbußen und/oder Mehrkosten werden mit gängigen Versicherungsprodukten nicht immer ausreichend abgedeckt. Gerade dann, wenn Betriebsausfalldeckungen an Elementarschadenversicherungen gekoppelt sind und somit Betriebsausfälle in Folge eines Sachschadens abdecken. Hinzu kommt, dass Elementarschadenversicherungen sind oftmals nicht vorhanden und in extrem betroffenen Regionen auch nicht erhältlich sind.
Ein weiteress Beispiel zeigt, welchen Einfluss „Niedrigwasser“ haben kann. So wurde letztes Jahr die deutsche Binnenschifffahrt durch langanhaltendes Niedrigwasser extrem ausgebremst. UCT (Umschlag Container Terminal GmbH), der Betreiber des Hafens Stürzelberg, berichtete für 2015 einen niedrigwasserbedingten Rückgang des Güterumschlags von ca. 13 Prozent. Bei Warentransporten muss bei Niedrigwasser entweder mit verringerter Ladung gefahren oder auf alternative Transportmittel wie LKWs zurückgegriffen werden oder aber der Transport muss ganz ausgesetzt werden.
In jedem Fall entstehen durch das Niedrigwasser Einnahmenausfälle und zusätzliche Kosten – jedoch keine Sachschäden. Die WetterProtect-Pegelstandsversicherung von b2b Protect aus Hildesheim kann diese wetterbedingten finanziellen Schäden kompensieren. Die Pegelstandsversicherung ist eine Weiterentwicklung der Wetterindexversicherung der Marke WetterProtect.
Olga Mursajew, Geschäftsführerin der b2b Protect GmbH, erklärt das Versicherungsmodell:
Olga Mursajew, Geschäftsführerin der b2b Protect GmbH„Treten die in der Versicherungspolice genannten kritischen Pegelstände ein und sind diese anhand von objektiven, parametrischen Messdaten an vorab definierten Pegelmessstellen der jeweils zuständigen Wasser- und Schifffahrtsämter nachweisbar, wird die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Wir sehen einen großen Bedarf an dieser relativ neuen Form der Absicherung. Es ist ein wichtiges Instrument des Risikomanagements und um die Folgen des Klimawandels handhabbar zu machen.“
Bild: (1) © Andi_Graf / pixabay.com (2) © b2b Potect GmbH
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