Das Sparverhalten der Deutschen

Veröffentlichung: 11.08.2016, 06:08 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Auch wenn ein altes deutsches Sprichwort lautet: "Armut, Not und manches Leid fliehen vor der Sparsamkeit" – der Leitzins der Europäischen Zentralbank lässt die deutschen Sparer umdenken. Schließlich sind die Zinsen für Sparbuch sowie Tages- und Festgeldkonten derzeit so niedrig, dass man sein Erspartes auch bar zu Hause horten könnte.

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Deshalb haben bereits insgesamt 22 Prozent der Bundesbürger ihr Sparverhalten geändert. Einer aktuellen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt zufolge legen 13 Prozent jetzt anders an und 7 Prozent sparen weniger.

Deutlich ist die Veränderung auch in den Altersgruppen 46-55 Jährige, hier sparen 10 Prozent weniger, bei den 56 bis 65-Jährigen sind es 11 Prozent. Bezogen auf die Haushaltsnettoeinkommen sind Haushalte mit 3.000 Euro und mehr, die Gruppe, die nicht mehr so sparsam ist. 9 Prozent geben an, weniger zu sparen und 18 Prozent legen anders an.

Detaillierte Zahlen und Daten aus der Umfrage finden Sie hier.

Daten zur Umfrage

Bevölkerungsrepräsentative Studie „Wer, wenn nicht ich? – Verantwortung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2016 wurden in Deutschland 2.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Bild: © pogonici / fotolia.com

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