2035 – eine Zukunftsprognose

Veröffentlichung: 03.08.2016, 09:08 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Auf dem Partnertag von ibi research an der Universität Regensburg wagte Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel einen Blick in die Zukunft. Er präsentierte die Prognose zum Banking im Jahr 2035.

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  • Autos zahlen selbst - wobei automatisches Fahren auf der Überholspur für Inländer und Ausländer gleichermaßen teuer geworden ist. Auch viele andere Güter bestellen und kaufen sich selbst- von der Milch bis zum Waschmittel. Aber die Auslieferung mit Drohnen wurde verboten, unter Erweiterung des Juchtenkäfer-Urteils zu Stuttgart-21.
  • Die Zahl überschuldeter Haushalte explodierte, weil das Zahlen so einfach wurde. Erst das "Gesetz zur verbrauchergerechten Begrenzung von Käufen mit elektronischen Währungen" hat Abhilfe geschaffen, indem es Kaufbegrenzungen erzwingt. Altkanzler Cem Özdemir rechtfertigt die damit verbundene Massendatenspeicherung.
  • Die Negativzinsen in Europa führten für viele Jahre zu einem Boom bei Tresoren und Bargeld. Endlich ließen sich die alten Landeszentralbank-Standorte wieder sinnvoll nutzen. Auch für den Abbau von Bankfilialen gab es eine Atempause. Schließlich wollen alle Geldscheine (der Größte: nur noch 50 Euro) untergebracht werden.
  • Nach Austrocknen der meisten Steueroasen und höheren US-Zinsen fließen die Anlegergelder der Welt nach Delaware und Wyoming, Nevada und South Dakota. US-Präsident Leonardo DiCaprio zeigt sich mit der resultierenden Verbesserung der US-Zahlungsverkehrsbilanz zufrieden und spricht vom "Freedom Trail for Money".
  • Anlageberatung bis 50.000 Euro heißt Selbstberatung mit Unterstützung von Anlage-Robotern der Banken. Google und Facebook, zum Konzern AlphaFace vereint, haben das Bankgeschäft nicht an sich ziehen können, denn wegen ihres Datenhungers traut ihnen kein Europäer mehr.
  • Immobilienkäufe und -finanzierungen in Europa und Nordamerika boomen weiter, trotz regelmäßiger Blasenwarnungen. Denn das Streben nach greifbaren Anlagen in sicheren Rechtsgebieten ist ungebrochen. Alleine 65 Millionen Chinesen haben in Immobilien im Westen investiert.
  • Europa schlägt sich tapfer, der härtere Nord-Euro allerdings besser als der weichere Süd-Euro. Und England kehrte unter dem Druck von Wirtschaft, Schottland und Nordirland geläutert in die EU zurück. Sonderrechte wurden aufgegeben, das englische Pfund macht seine letzten Atemzüge.

Bild: © Sergey Nivens / fotolia.com

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