Endlich einheitlich - die Maklerkommunikation 4.0 ab Oktober
Schnell und einfach kommunizieren – und das bitte mit einheitlicher Datenstruktur: Das ist schon lange der Wunsch viele Makler, die mit vielen verschiedenen Versicherern arbeiten. Bislang gab es keinen einheitlichen Standard. Das soll laut GDV ab 7. Oktober anders werden. 15 Versicherungsunternehmen beteiligen sich am Pilotprojekt Maklerkommunikation 4.0 (MKK 4.0), das dann startet.
Laut GDV ist es das Ziel der MKK 4.0, den Datenaustausch zwischen Maklern und Versicherungsunternehmen so weit wie möglich zu automatisieren. Christian-Hendrik Noelle, Geschäftsführer Digitalisierung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), erläutert:
„Die Digitalisierung lässt die Ansprüche der Kunden an Versicherer und Makler wachsen. Sie müssen Anfragen schneller beantworten und Änderungen schneller umsetzen können – möglichst sofort. Hier bringt uns die MKK 4.0 einen großen Schritt weiter.“
Mit einem einheitlichen Login für alle Versicherer und einer automatischen Aktualisierung der Vertragsdaten sowie der Vergütungsvereinbarungen spart sich der Makler extrem viel Verwaltungsaufwand. Wo er sich bisher in jedes Extranet der Versicherer einzeln einloggen musste, kann er dann über ein Portal die Vertragsverwaltung für alle angeschlossenen Unternehmen vornehmen. Der Vizepräsident des Bundesverbands der Versicherungskaufleute (BVK), Andreas Vollmer, erklärt:
„Die MKK 4.0 leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Zusammenarbeit zwischen Maklern und Versicherungsunternehmen in das digitale Zeitalter zu überführen. Durch die Standardisierung und Automatisierung von Verwaltungsprozessen gewinnen Makler mehr Zeit für ihre Kernaufgabe – die Beratung der Kunden.“
Ab dem 7. Oktober können sich Makler, die über ein Konto bei der Trusted German Insurance Cloud (TGIC) verfügen, via Internet bei der MKK 4.0 anmelden. Durch die Weiterbildungsinitiative „gut beraten“ gibt es in der TGIC gut 18.000 Konten von Maklern, die für den neuen MKK-Service nutzbar sind. Die ausgetauschten Datensätze sind nach BiPRO-Normen (Brancheninstitut für Prozessoptimierung) standardisiert. Makler und Versicherer werden über die TGIC authentifiziert, die Kundendaten selbst darüber aber nicht transportiert und auch nicht gespeichert.
Im Pilotprojekt unterstützen folgende Versicherungsunternehmen das Projekt: Allianz Deutschland AG, Alte Leipziger Lebensversicherung a.G., AXA Konzern AG, Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG, Canada Life, Generali Versicherung AG, Gothaer Allgmeine Versicherung AG, HDI Versicherung AG, Nürnberger Versicherungsgruppe, R+V Allgemeine Versicherung AG, SV Sparkassen-Versicherung, Stuttgarter Lebensversicherung a.G., VHV Versicherungen, Volkswohl Bund, Wüstenrot & Württembergische AG.
Bild: (1) © Kurhan / fotolia.com (2) © GDV
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