HYPO ALPE ADRIA: Einigung im Milliardenstreit möglich
Wenn alles gut geht, dann könnte noch in diesem Herbst ein Schlussstrich unter den Milliardenstreit um die Abwicklung der Pleitebank gezogen werden.
Spiegel Online berichtet, dass eine grundsätzliche Einigung zwischen Österreich und deutschen Finanzinstituten, darunter auch einige Versicherer möglich werden könnte. Eine Verständigung auf einen außergerichtlichen Vergleich sei erfolgt. Damit könnte der Schuldenschnitt in Höhe von rund sieben Milliarden Euro für Deutsche Banken und Versicherungen vom Tisch sein und eine Rückzahlung von ca. 90 Prozent der Investitionen in greifbare Nähe rücken.
Für eine Umsetzung müssen noch die notwendigen gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden und mehr als 66 Prozent der Gläubiger zustimmen. 72 Gläubiger mit Schuldentiteln im Wert von fast fünf Milliarden Euro sollen nach Informationen des Nachrichtenportals die Absichtserklärung bereits unterzeichnet haben. Mitte Oktober könnte die Einigung abgewickelt werden.
Mehr dazu finden Interessierte hier.
Bild: © by paul / fotolia.com
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