Leichte Entspannung bei Immo-Preisen im Norden

Veröffentlichung: 28.04.2016, 08:04 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Im ersten Quartal 2016 sind die Preise in einigen Metropolregionen im Norden und Osten der Republik zurückgegangen. Nur im Großraum Dresden stiegen die Preise für Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Indizes liegen hier laut der aktuellen Auswertung des Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) Nord/Ost nun fast gleichauf bei rund 135 - insbesondere für Wohnungen ein vergleichsweise niedriger Wert.

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Holztisch-Papierhaeuser-Pfeil-runter-72390253-FO-Alex_PoHolztisch-Papierhaeuser-Pfeil-runter-72390253-FO-Alex_Po© cherezoff / fotolia.com

In der Metropolregion Berlin gingen die Preise für Häuser leicht (-0,57 Prozent) zurück, während Wohnungen sich weiter verteuerten (1,85 Prozent) und ihr Indexwert mittlerweile bei über 160 liegt. In den Großräumen Hamburg und Hannover sanken die Preise in beiden Immobiliensegmenten leicht.

"Insbesondere der Markt der Eigentumswohnungen hat sich entspannt", so Rainer Wilke, Franchisenehmer von Dr. Klein in Hannover. "Allerdings haben wir da im letzten Jahr mit einem Anstieg um fast 12 Prozent auch eine echte Rallye erlebt. Und im Bereich der Neubau-Wohnungen steigen die Preise auch weiterhin, wenn auch moderater als noch vor ein paar Monaten." Bei Bestandswohnungen seien tatsächlich leichte Preisrückgänge zu beobachten - insbesondere in B-Lagen und Außenbereichen der Metropolregion wie Laatzen oder Ronnenberg. "Bei Ein- und Zweifamilienhäusern war die Preisentwicklung schon im letzten Jahr nur moderat", erklärt Wilke. "Auch hier gibt es in guten Lagen weiter leichte Preisanstiege, in den Außenbereichen hingegen weitere Entspannung."

Im Hamburger Umland gingen die Preise für Wohnungen (-0,80 Prozent) und Häuser (-0,49 Prozent) leicht zurück. Ein Blick auf die durchschnittlichen Quadratmeterpreise zeigt jedoch, dass hier mit 3.311 bzw. 2.252 EUR/qm immer noch das höchste Preisniveau der DTI-Auswertung Nord / Ost herrscht. Der Großraum Hannover bleibt mit 1.914 bzw. 1.721 EUR/qm die günstigste der aktuell ausgewerteten Metropolregionen, dicht gefolgt von Dresden. Hier fallen trotz des erneuten Preisanstiegs weiterhin moderate 1.939 bzw. 1.990 EUR/qm an. Auch das in den letzten Jahren deutlich gestiegene Preisniveau in der Bundeshauptstadt bleibt mit 3.002 bzw. 2.073 EUR/qm noch hinter dem in der Elbmetropole zurück, wenngleich Wohnungen hier im Vergleich zum Vorjahresquartal um über 12 Prozent zulegten.


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