BVK wirft Verbraucherzentralen Populismus vor

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) kritisiert die kürzlich veröffentlichte Untersuchung des „Finanzmarktwächters“ als irreführend. (experten Report berichtete.)

(PDF)
Labyrinth-74234783-FO-tieroLabyrinth-74234783-FO-tiero
cms.vdoxj.x BVK-Präsident Michael H. Heinz

„Aufgrund einer nicht-repräsentativen und damit nicht generalisierbaren Untersuchung die Abschaffung eines über hundertjährigen bewährten Systems zu fordern, ist populistisch und agitatorisch“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz. „Schließlich muss bei der Auswertung der 835 bei den Verbraucherzentralen durchgeführten Beratungen berücksichtigt werden, dass wahrscheinlich eine besonders kritische Klientel zum Zuge kam, die sich schon vorher schlecht beraten sah.“

Dem stellt der BVK die Erfahrung seiner Mitglieder entgegen und sieht sich durch die jährlichen Berichte des Ombudsmanns für Versicherungen bestätigt. Diese Schlichtungsstelle bescheinigt Versicherungsvermittlern Jahr für Jahr äußerst geringe Beschwerdequoten. Im letzten Jahr lag sie bei 0,43 Prozent.

„Das korrespondiert eher mit der Sicht tausender unserer Mitglieder, die über viele Lebensphasen hindurch ihre Kunden begleiten und ihnen faire, kunden- und altersgerechte Versicherungen vermitteln“, betont Michael H. Heinz. „Denn die deutschen Versicherungsvermittler schützen als selbständige Unternehmer die Interessen ihrer Kunden. Auch aus dem Selbstverständnis unseres Berufsbildes heraus sind wir verpflichtet, unseren Kunden einen vertrauensvollen und qualifizierten Rat zu erteilen und sie so vor den Risiken im Leben abzusichern, wobei wir jegliche Vertriebssteuerung durch die Produktgeber ablehnen. Eine umfassende und am Wohle des Kunden ausgerichtete Vorsorge ist daher unser oberstes Ziel. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftliche Herausforderung, die Altersversorgung auch in Zukunft zu sichern.

Wir erfüllen damit einen wichtigen sozialpolitischen Auftrag für den Wohlstand der deutschen Volkswirtschaft“, so der BVK-Präsident. „Vor allen Dingen fordern wir, dass die Verbraucherzentralen erst einmal selbst die hohen Erwartungen an qualifizierte Beratung erfüllen, die sie von unserem Berufsstand einfordern.“

Bild: (1) © tiero / fotolia.com, (2) © BVK e.V.

(PDF)

LESEN SIE AUCH

Hand-Bumerang-83548999-FO-karenfoleyphotoHand-Bumerang-83548999-FO-karenfoleyphoto
Politik

BVK kritisiert BMAS wegen Rentenpläne

Rentenpolitischer Bumerang lautet des Urteil des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) zu den Rentenplänen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Diese sehen unter anderem vor, das Rentenniveau bei 48 Prozent des Durchschnittsverdiensts bis 2025 zu halten, zukünftig einen steuerfinanzierten Demokratiefonds aufzubauen sowie die Mütterrente auszuweiten.
Gruener-Textmarker-Haekchen-47903199-FO-nitoGruener-Textmarker-Haekchen-47903199-FO-nito
Politik

VersVermV vom Kabinett verabschiedet

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßen, dass das Bundeskabinett mit Beschluss vom 27. Juni 2018 die Versicherungsvermittlungsverordnung zur weiteren Beratung im Bundestag und Bundesrat verabschiedet hat.
Anzugtraeger-Lineal-Prozenzeichen-87880471-FO-Sergey-NivensAnzugtraeger-Lineal-Prozenzeichen-87880471-FO-Sergey-Nivens
Politik

Attraktive Riester-Zulagenrente gefordert

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) fordert eine grundlegende Reform der Riester-Rente. Sie soll zu einer attraktiven neuen Zulagenrente weiterentwickelt werden. Dazu schlägt der MIT-Bundesvorstand einen Freibetrag von 100 Euro pro Monat bei der Grundsicherung im Alter vor.
Mann-rauchende-Ohren-56526098-FO-alphaspiritMann-rauchende-Ohren-56526098-FO-alphaspirit
Politik

BVK: Riester-Rente ist sinnvoll

Warum werden 16 Millionen Riester-Sparer verunsichert? Mit Unverständnis nimmt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) zur Kenntnis, dass auf der 17. Handelsblatt Jahrestagung zur betrieblichen Altersversorgung gestern (5.4.2016) Vertreter der Bundesregierung forderten, die staatliche Förderung der Riesterrente einzustellen.

Unsere Themen im Überblick

Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus zentralen Bereichen der Branche.

Themenwelt

Praxisnahe Beiträge zu zentralen Themen rund um Vorsorge, Sicherheit und Alltag.

Wirtschaft

Analysen, Meldungen und Hintergründe zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen.

Management

Strategien, Tools und Trends für erfolgreiche Unternehmensführung.

Recht

Wichtige Urteile, Gesetzesänderungen und rechtliche Hintergründe im Überblick.

Finanzen

Neuigkeiten zu Märkten, Unternehmen und Produkten aus der Finanzwelt.

Assekuranz

Aktuelle Entwicklungen, Produkte und Unternehmensnews aus der Versicherungsbranche.

Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk

Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.

"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."
Ausgabe 10/25

"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."

Jens Göhner, Leiter Produktmanagement der Stuttgarter
"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"
Ausgabe 07/25

"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"

Was bedeutet Unabhängigkeit im Versicherungsvertrieb wirklich?
"Das Gesamtpaket muss stimmen"
Ausgabe 05/25

"Das Gesamtpaket muss stimmen"

Bernd Einmold & Sascha Bassir
Kostenlos

Alle Ausgaben entdecken

Blättern Sie durch unser digitales Archiv im Kiosk und lesen Sie alle bisherigen Ausgaben des ExpertenReports. Zur Kiosk-Übersicht