LVM Krankenversicherungs-AG gewinnt PKV-Rating 2024
Im aktuellen PKV-Rating des map-reports erzielt die LVM Krankenversicherungs-AG die Spitzenposition. Auch Signal Iduna und Debeka glänzen mit Bestnoten.
Das 24. PKV-Rating des map-reports ist veröffentlicht. Die Untersuchung bewertet private Krankenversicherer in den Bereichen Bilanz, Service und Vertragsdaten. In diesem Jahr konnte die LVM Krankenversicherungs-AG mit 89 von 100 möglichen Punkten den Gesamtsieg einfahren und erhielt die Höchstbewertung „mmm+“. Besonders stark war die LVM bei den Bilanzkennzahlen, wo sie mit 27,40 von 30 Punkten die Spitzenposition erreichte. Erstmals seit 2017 ist damit nicht die Debeka, sondern ein anderer Versicherer Sieger des Rankings.
Auf Platz zwei folgt die Signal Iduna mit 88,85 Punkten. Der Dortmunder Versicherer überzeugte vor allem im Bereich Vertragsdaten, wo er die Goldmedaille erzielte. Auch die Debeka, langjähriger Seriensieger des Rankings, erreichte mit 85,70 Punkten und ebenfalls der Höchstbewertung „mmm+“ eine starke Platzierung.
Die Allianz Krankenversicherung führt das Feld der mit „mmm“ für sehr gute Leistungen ausgezeichneten Gesellschaften an. Mit 83,80 Punkten verfehlte sie die Spitzengruppe nur knapp. Weitere Unternehmen mit einer sehr guten Bewertung sind die Alte Oldenburger (82,45 Punkte), VGH Provinzial (81,98 Punkte), R+V (80,47 Punkte), SDK (79,65 Punkte) und Concordia (75,16 Punkte).
Im Mittelfeld rangiert die Württembergische mit 68,13 Punkten, gefolgt von der HanseMerkur mit 67,70 Punkten. Beide Versicherer erreichten die Bewertung „mm“ für gute Leistungen und bestätigten das Niveau des Vorjahres.
Einblick in das Ratingverfahren
Das PKV-Rating des map-reports basiert auf einer umfassenden Analyse der Kennzahlen privater Krankenversicherer. Bewertet wurden die Anbieter in den Kategorien Bilanz, Service und Vertrag. Die Bilanzkennzahlen flossen mit zehn Indikatoren, darunter Solvabilität und Nettoverzinsung, in die Bewertung ein. Der Bereich Service berücksichtigte fünf Quoten, wie die Beschwerden beim BaFin sowie Kriterien zur Transparenz und Gesundheitsmanagement.
Bei den Vertragskennzahlen wurden die Beitragsentwicklungen von 2000 bis 2024 analysiert. Dabei gingen sowohl prozentuale als auch absolute Beitragsveränderungen in die Bewertung ein. Insgesamt lieferten elf Gesellschaften, die rund 42 Prozent des Marktes abdecken, freiwillig ihre Daten. Für 19 weitere Versicherer wurden öffentlich zugängliche Informationen, wie Bilanzkennzahlen und Beschwerdequoten, einbezogen.
Das Ziel des Ratings ist es, Vermittlern und Kunden eine verlässliche Orientierungshilfe bei der Wahl eines leistungsstarken und stabilen Krankenversicherers zu bieten.
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