Pension Buy-out als strategische Option für Banken und Versicherungen
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VEDRA Pensions („VEDRA“), der deutsche Pionier für die Übernahme von Pensionsverpflichtungen im Bereich leistungsorientierter Pensionszusagen, hat mit der auf Banken und Versicherungen spezialisierten Managementberatung zeb den aktuellen Umgang mit Pensionsverpflichtungen bei Banken und Versicherungen untersucht.
Im Mittelpunkt der Studie stehen Pension Buy-outs, die eine (vollständige) Auslagerung der Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz darstellen und deshalb als konsequenteste Lösung im Umgang mit Pensionsverpflichtungen gelten. Diese vor allem im angelsächsischen Raum verbreitete Methode gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung.
Dirk Holländer, Senior Partner bei zeb, erläutert, warum die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen gerade jetzt relevant wird:
Die makroökonomische Wende und die Zinswende seit 2022 hinterlassen tiefe Spuren in der deutschen Wirtschaft. Von den daraus resultierenden Marktturbulenzen und -schwankungen ist auch eine für viele Unternehmen wichtige, weil oft nicht unerhebliche Bilanzposition betroffen: die Pensionsverpflichtungen.
„Während der Zinsanstieg schrumpfende Bilanzansätze für Unternehmen bedeutet, haben Entscheider durch die Inflationsentwicklung jetzt auch verstärkt das Risiko höherer künftiger Cashflows auf dem Radar“, ergänzt Tilo Kraus, einer der Geschäftsführer der VEDRA Pensions.
Die gemeinsame Studie hat gezeigt, dass neben den klassischen Industrieunternehmen auch Finanzdienstleistungsunternehmen – Banken, Sparkassen und Versicherungen – abhängig von der relativen Größe der Pensionsverbindlichkeit – in ihrer Risikotragfähigkeit und der Eigenkapitalposition beeinflusst werden. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Untersuchung stehen Analysen und Handlungsempfehlungen zu drei wichtigen Entscheidungsfeldern. Erstens: Strategische Alternativen für Banken und Versicherungen im Umgang mit Pensionsverpflichtungen. Zweitens: Auswirkungen eines Pension Buy-out auf die Finanzkennzahlen dieser Institute. Drittens: Qualitative Argumente für einen Pension Buy-out.
Pension Buy-outs spielen in der deutschen Praxis bislang eine untergeordnete Rolle. Dabei sind sie in vielerlei Hinsicht die konsequenteste und klarste Option eines aktiven Pensionsmanagements und entsprechen der Motivlage vieler Unternehmen besser als Zwischenlösungen. Die vorliegende Studie hat gezeigt, dass Banken und Versicherungen mit einem Pension Buy-out ihre Kapital- und Solvabilitätskennziffern sowie Bilanz und GuV verbessern und das entsprechende Institut damit robuster aufstellen können.
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