Covid-19: Immobilienwirtschaft zeigt sich immun

Viele Branchen leiden derzeit unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Während die deutsche Wirtschaft in Turbulenzen steckt, trotzten einige Sektoren der Depression – darunter der Immobilienmarkt: Er zeigt sich auch während der Wirtschaftskrise weiter als standhaft.

Wie der  F+B-Wohn-Index Deutschland, eine Analyse zur Preis- und Mietentwicklung für Wohneigentum in Deutschland, zeigt, steigen die Miet- und Kaufpreise im zweiten Quartal weiterhin stetig.

Sebastian Reccius, Vorstandsmitglied der DI Deutschland.Immobilien AG, dazu:

Sebastian Reccius, Vorstandsmitglied, DI Deutschland.Immobilien AG

„Spannende Zeiten stehen uns bevor. Weitgehend unabhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen zeigen sich dabei bislang Pflegeimmobilien, wie etwa Appartements in Senioreneinrichtungen oder Einrichtungen für betreutes Wohnen, was sie vor allem für Anleger interessant macht.“

Allgemeine Wohnungsknappheit sowie ein Mangel an Bauland bieten zusammen mit der anhaltenden Niedrigzinsphase eine Erklärung für die derzeit hohe Immobiliennachfrage, die wiederum Preissteigerungen zur Folge hat. Statt Preisdruck durch Notverkäufe führt die Tendenz somit weiter nach oben. Zudem wirken laut Sebastian Reccius eine über Jahre hinweg starke Konjunktur und eine immer größere Wohnungsknappheit auf diesen Vorgang ein.

Bedingt durch die derzeitige Lage auf dem Finanzmarkt begünstigt auch die Abwesenheit von sicheren Anlagemöglichen die Immobiliennachfrage. So erweisen sich Immobilien als stabile und lukrative Anlage, wenn die Finanzmärkte volatil sind.

Hohe Nachfrage nach Pflegeimmobilien

Besonders Seniorenresidenzen und Einrichtungen für betreutes Wohnen gelten auch in Krisenzeiten als stabile und sichere Wertanlage.

Sebastian Reccius erklärt:

„Aufgrund der demographischen Entwicklung hin zu einer alternden Bevölkerung steigt der Neubedarf an bedürfnisorientiertem Wohnraum sukzessive.“

Da akuter Bedarf an neuen Einheiten besteht, bietet der Pflegemarkt Investoren viele Wachstumschancen. Denn als Teil eines Bedarfsmarktes entstehen kaum Beeinflussungen durch andere Märkte. Auch in eher wirtschaftlich unsicheren Zeiten benötigen Pflegebedürftige eine adäquate Versorgung. Dabei erweisen sich Pflegeimmobilien als konjunkturunabhängig und die in diesem Bereich vorhandenen indexierten Mietverträge gewährleisten ebenfalls eine sichere Rendite.

Außerdem stellen für Anleger Pflegeimmobilien eine vorausschauende Möglichkeit für die Absicherung im Alter dar: Mit dem Kauf einer Einheit in einer Pflegeeinrichtung geht neben monatlichen Einnahmen auch ein bevorzugtes Belegungsrecht einher. So erhält der Besitzer für sich oder ein Familienmitglied Wartelistenpriorität im Falle einer Pflegebedürftigkeit.

Sebastian Reccius sagt:

„Trotz weiter steigender Nachfrage müssen Eigentümer keine langen Wartezeiten dulden. Pflegeimmobilien zählen somit zu den chancenreichsten Wachstumsmärkten und sind buchstäblich eine Investition in die Zukunft.“

 

Bilder: (1) © pirom – stock.adobe.com (2) © DI Deutschland.Immobilien AG

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