Vier Pools bieten MAXPOOL-Stundungsprogramm

Für Makler, die in der Corona-Krise nicht in der Lage sind, eine Courtage-Rückforderung zu erfüllen, bietet MAXPOOL seit Mitte April konkrete Liquiditätshilfen an.

Das Stundungsprogramm hat nach kurzer Zeit viel positives Feedback bekommen und bereits Kooperationspartner gefunden.

Zunächst folgte blau direkt und bietet nun ebenfalls ein eigenes Programm zur Liquiditätsunterstützung an. Nun schlossen sich weitere Pools wie Wifo und Finanz-Zirkel der Initiative an.

Oliver Drewes, Vorstandsvorsitzender der PHÖNIX MAXPOOL Gruppe AG, dazu:

„Damit haben wir vier Poolgesellschaften die sich abgesprochen haben, im Bedarfsfall die in den vier Häusern bestehenden Sachbestände wechselseitig anzurechnen und gemeinsame Lösungen suchen, um den Maklern im Bedarfsfall unbürokratisch und schnell helfen zu können. Meine herzliche Einladung an alle Poolkollegen lautet: Schließen Sie sich ebenfalls unserer Initiative an! Und ich appelliere hiermit an die gesamte Branche: Lassen Sie uns auch weitere innovative Tools und Möglichkeiten finden, um insgesamt mit der Krise bestmöglich umgehen zu können.“

Denn Makler im Personengeschäft haften mehrere Jahre für alle Abschlusscourtagen, wenn Kunden Beiträge schuldig bleiben, Beiträge reduzieren oder gar Verträge kündigen. Mit dem Stundungsprogramm für Makler will MAXPOOL sie vor erhöhten Courtage-Rückforderungen schützen, denn der weitere Verlauf der Krise und deren Folgen sind aus heutiger Sicht kaum abzuschätzen.

Ist der Makler wirtschaftlich nicht in der Lage eine Courtage-Rückforderung zu bedienen, wird die Rückzahlpflicht gestundet. Der Makler kann diese in einem Ratenzahlplan über einen längeren Zeitraum, im Bedarfsfalle sogar über mehrere Jahre und mit flexiblen Raten, gestreckt bedienen, sobald es ihm wirtschaftlich bessergeht.

MAXPOOL haftet hier mit seinem eigenen Kapital bei Rückforderungen durch die Produktgeber und stundet die anfallende Rückvergütung gegenüber dem Maklerbetrieb. Mit dem Stundungsprogramm will MAXPOOL jedoch ausdrücklich nicht Umsatzrückgänge der Maklerbetriebe kompensieren.

Oliver Drewes sagt:

„Wir decken gezielt das separat drohende Risiko ab, falls bereits vermitteltes Geschäft von Kunden nicht mehr voll oder gar nicht mehr mit Beiträgen bedient wird und Versicherer deswegen Courtagen zurückfordern.“

Bei Bedarf stellt die PHÖNIX MAXPOOL Gruppe einen siebenstelligen Betrag bereit. Dieser soll seine Partner-Makler von der finanziellen Storno-Last schützen – und zwar unabhängig von etwaigen staatlichen Hilfsprogrammen oder Hilfen durch die Produktgeber.

 

Bild: © deagreez – stock.adobe.com

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