Zigaretten, Alkohol und mangelnde Bewegung kosten Lebenszeit

Veröffentlichung: 05.09.2018, 05:09 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Die Deutschen verlieren durch ungesundes Verhalten, wie Rauchen, zu viel Alkohol oder kaum Bewegung, wertvolle Lebenszeit.

(PDF)
Zigarette-164322507-FO-freshideaZigarette-164322507-FO-freshidea

Wieviel genau, das zeigt eine aktuelle Studie des Erasmus-Universitätsklinikums in Rotterdam im Auftrag des GDV. Die Forscher ermittelten, wie stark sich gesundheitsschädliches Verhalten auf die Lebenserwartung in Deutschland auswirkt, sowohl individuell als auch – erstmals ermittelt – bezogen auf die Gesamtbevölkerung.

Rauchen kostet am meisten Zeit

Dabei kam heraus, dass der Tabakkonsum für die Lebenserwartung am schädlichsten ist: Ein aktiver männlicher Raucher hat knapp sieben Jahre weniger zu leben als jemand, der nie eine Zigarette angerührt hat. Bei Frauen beträgt der Unterschied fast sechs Jahre.

Fettleibigkeit, gefolgt von Alkohol

Männer mit einem Body-Mass-Index von mehr als 30 verlieren gegenüber Normalgewichtigen rund fünf Jahre, bei Frauen liegt das Minus bei gut vier Jahren.

Starke Trinker, die mehr als 45 Gramm Alkohol pro Tag konsumieren, büßen je nach Geschlecht etwa 2,6 bis drei Jahre ein.

Bild: © freshidea / fotolia.com

(PDF)

LESEN SIE AUCH

Deutschland kam im ersten Halbjahr 2026 bei Naturgefahren vergleichsweise glimpflich davon. Doch Sturm, Überschwemmung, Hitze und Waldbrand bleiben wachsende Risiken – GDV, Munich Re und Swiss Re warnen deshalb davor, niedrigere Schäden mit sinkender Gefahr zu verwechseln.Deutschland kam im ersten Halbjahr 2026 bei Naturgefahren vergleichsweise glimpflich davon. Doch Sturm, Überschwemmung, Hitze und Waldbrand bleiben wachsende Risiken – GDV, Munich Re und Swiss Re warnen deshalb davor, niedrigere Schäden mit sinkender Gefahr zu verwechseln.Redaktion experten.de / KI-generiert
Assekuranz

Naturgefahren: Niedrigere Schäden, aber kein sinkendes Risiko

Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 vergleichsweise glimpflich durch die Naturgefahrensaison gekommen. Auch weltweit blieben die versicherten Katastrophenschäden unter dem langjährigen Durchschnitt. Doch GDV, Munich Re und Swiss Re warnen vor einer trügerischen Schlussfolgerung: Die Risikotreiber entwickeln sich weiter in die entgegengesetzte Richtung.
Die Versicherungswirtschaft will Tierkrankenversicherungen stärker verbreiten und zugleich Angebote rund um Prävention, Beratung und Telemedizin ausbauen.Die Versicherungswirtschaft will Tierkrankenversicherungen stärker verbreiten und zugleich Angebote rund um Prävention, Beratung und Telemedizin ausbauen.Redaktion experten.de / KI-generiert
Assekuranz

Zwei Millionen versicherte Tiere reichen noch nicht: Branche will Tierkrankenschutz stärker verbreiten

Die Tierkrankenversicherung wächst rasant. Doch die Versicherungswirtschaft will nicht nur mehr Hunde und Katzen absichern. Ein neues Leitbild des GDV zeigt einen weitergehenden Anspruch: Versicherer wollen die Marktdurchdringung erhöhen und zugleich eine größere Rolle bei Prävention, Telemedizin und im tiermedizinischen Versorgungssystem übernehmen.
Bei Leih-Scootern registrierten Versicherer 2025 mehr als doppelt so viele Haftpflichtschäden je 1.000 Fahrzeuge wie bei privaten E-Scootern.Bei Leih-Scootern registrierten Versicherer 2025 mehr als doppelt so viele Haftpflichtschäden je 1.000 Fahrzeuge wie bei privaten E-Scootern.Redaktion experten.de / KI-generiert
Assekuranz

E-Scooter: Leihfahrzeuge verursachen deutlich häufiger Schäden

Die Zahl versicherter E-Scooter wächst rasant – inzwischen befinden sich vier von fünf Fahrzeugen in Privatbesitz. Doch ausgerechnet die Leihflotten fallen in der Schadenstatistik besonders auf: Ihre Haftpflicht-Schadenhäufigkeit ist mehr als doppelt so hoch. Gleichzeitig sollen neue Haftungsregeln Geschädigte künftig besserstellen.
Niedrigwasser zwingt Unternehmen dazu, Transportketten neu zu organisieren. Zusätzliche Umschläge, Transporte und Zwischenlagerungen können dabei neue Schadenrisiken erzeugen.Niedrigwasser zwingt Unternehmen dazu, Transportketten neu zu organisieren. Zusätzliche Umschläge, Transporte und Zwischenlagerungen können dabei neue Schadenrisiken erzeugen.Redaktion experten.de / KI-generiert
Assekuranz

Niedrigwasser zwingt zum Umladen: Wie aus einem Logistikproblem ein Transportrisiko wird

Der Rhein führt nach Angaben des GDV so wenig Wasser wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Binnenschiffe können teilweise nur noch einen Bruchteil ihrer üblichen Ladung transportieren. Was zunächst nach einem Kapazitätsproblem klingt, verändert ganze Lieferketten – und mit jedem zusätzlichen Umschlag, Transportweg und Zwischenlager entstehen neue Schadenrisiken.

Unsere Themen im Überblick

Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus zentralen Bereichen der Branche.

Themenwelt

Praxisnahe Beiträge zu zentralen Themen rund um Vorsorge, Sicherheit und Alltag.

Wirtschaft

Analysen, Meldungen und Hintergründe zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen.

Management

Strategien, Tools und Trends für erfolgreiche Unternehmensführung.

Recht

Wichtige Urteile, Gesetzesänderungen und rechtliche Hintergründe im Überblick.

Finanzen

Neuigkeiten zu Märkten, Unternehmen und Produkten aus der Finanzwelt.

Assekuranz

Aktuelle Entwicklungen, Produkte und Unternehmensnews aus der Versicherungsbranche.

Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk

Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.

"Der Vermittler muss Herr seiner Daten bleiben"
Ausgabe 07/26

"Der Vermittler muss Herr seiner Daten bleiben"

Klaus Liebig und Robert Schmidt, Geschäftsführer der vfm Gruppe
"Nicht laut, aber immer noch relevant"
Ausgabe 05/26

"Nicht laut, aber immer noch relevant"

Wibke Becker - Generalbevollmächtigte & Leiterin Maklervertrieb - Continentale - Mannheimer - EUROPA
"Ein kurzfristiges Strohfeuer machen wir nicht mit."
Ausgabe 03/26

"Ein kurzfristiges Strohfeuer machen wir nicht mit."

Frank Kettnaker und Christian Pape - Vorstand ALH Gruppe
"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."
Ausgabe 10/25

"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."

Jens Göhner, Leiter Produktmanagement der Stuttgarter
"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"
Ausgabe 07/25

"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"

Was bedeutet Unabhängigkeit im Versicherungsvertrieb wirklich?
"Das Gesamtpaket muss stimmen"
Ausgabe 05/25

"Das Gesamtpaket muss stimmen"

Bernd Einmold & Sascha Bassir
Kostenlos

Alle Ausgaben entdecken

Blättern Sie durch unser digitales Archiv im Kiosk und lesen Sie alle bisherigen Ausgaben des ExpertenReports. Zur Kiosk-Übersicht