Pflegeversicherung steigt um 0,3 Prozent
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat gestern mitgeteilt, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung Anfang 2019 um 0,3 Prozentpunkte steigen müssen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz ist der Meinung, dass dies nicht ausreicht.
Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, erklärt:
"Ohne Zweifel muss die Erhöhung kommen. Denn es war klar, dass mit mehr Pflegebedürftigen auch die Ausgaben steigen. Doch damit macht Jens Spahn die Pflegeversicherung in keiner Weise zukunftssicher. Schließlich ist die beabsichtigte Lohnsteigerung der Pflegekräfte noch gar nicht in den 0,3 Prozentpunkten eingepreist. Die Pflegebedürftigen selbst werden das alles nicht zahlen können. Es braucht ein Zukunftskonzept, das die Ausgaben der Pflegebedürftigen begrenzt und den Staat durch Steuermittel in die Pflicht nimmt."
Bild: © goodluz / fotolia.com
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