Besorgte Hausbewohner investieren in Sicherheitstechnik

Veröffentlichung: 14.06.2018, 05:06 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, ist in den letzten fünf Jahren gestiegen, meinen 80 Prozent. Das geht aus der Umfrage „Wohnsicherheit und Einbruchdiebstahl“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. hervor.

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Vor allem ab 45 Jahren schätzen die Befragten das Risiko höher ein. 35 Prozent haben persönlich große Angst, Opfer eines Einbruchs zu werden.

Frauen besorgter als Männer

Frauen (41 Prozent) haben mehr Angst davor als Männer (28 Prozent). Dabei haben 43 Prozent der Bewohner eines Hauses mehr Angst vor Einbrüchen als diejenigen, die in einer Wohnung leben (28 Prozent). In Städten mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 100.000 fühlen sich die Einwohner weniger stark bedroht als in kleineren oder größeren Städten.

Investitionen in Sicherheitstechnik

Noch nicht einmal jeder Zweite fühlt sich in den eigenen vier Wänden ausreichend gesichert. Dies ist bei 62 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer der Fall, so die Umfrage. Dabei hängt die Entscheidung, in Sicherheitstechnik zu investieren, von verschiedenen Faktoren ab: Die Hälfte derjenigen, die zur Miete wohnen, will nicht in fremdes Eigentum investieren. Für jeden Fünften ist der Einbau zu teuer. Keine Wertsachen zu haben oder diese gut zu verstecken, gab ein Drittel als Gründe an.

Je älter die Befragten waren, umso mehr hat die Bereitschaft allerdings zugenommen. Bei 14 Prozent sind die Mieter für die Kosten für zusätzliche Schlösser an Fenstern und Türen selbst aufgekommen. Noch gar keine Gedanken über Sicherheitstechnik haben sich über 22 Prozent gemacht. Insgesamt planen fast 60 Prozent der Befragten nicht, in nächster Zeit in Sicherheitsvorkehrungen zu investieren.

Einbruchdiebstahl in Deutschland

Im Jahr 2016 gab es laut Bundeskriminalamt insgesamt 151.265 Einbrüche in Deutschland. Die meisten gab es mit Abstand im Bundesland Nordrhein-Westfalen (52.578), gefolgt von Niedersachsen (16.405). Die wenigsten gab es in Thüringen (1.409).


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