maxpool reichte gegen den Versicherer WWK bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Beschwerde ein – erfolglos.
Mit seinem Beschwerdeschreiben wollte maxpool erreichen, dass die erneut sehr hohe und kurzfristig umgesetzte Beitragsanpassung für die Berufsunfähigkeitstarife der WWK analysiert werden. Doch das Resultat ist enttäuschend.
Oliver Drewes, Geschäftsführer der maxpool Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH, erklärt:
„Die WWK rechtfertigt ihr Tun in einem achtseitigen, gut durchdachten Schreiben. Eine der Kernaussagen ist meiner Auffassung nach, dass Makler, die ihren Kunden Berufsunfähigkeitsversicherungen der WWK verkauft haben, selbst schuld sind. Die Stellungnahme von WWK scheint die BaFin ruhig gestellt zu haben, was mich persönlich sehr ärgert. WWK geht inhaltlich kaum auf die Kernvorwürfe des schlechten Verhaltens und des Vertrauensmissbrauchs ein, rechtfertigt aber umfassend die juristische Machbarkeit der Beitragsanpassungen, dem die BaFin offenbar folgt.“
Auch wenn sich Drewes moralisch im Recht sieht, möchte er keinen "juristischen Atomkrieg" in der Sparte der Berufsunfähigkeitsversicherung anzetteln. Sein Fazit ist dennoch ein sehr deutliches:
„Moralisch ist WWK Kunden und Maklern gegenüber ein rücksichtsloser Dummschwätzer. Juristisch gesehen scheint maxpool aber realistisch betrachtet nicht mehr wirklich weiterzukommen“.
maxpool sieht Kunden, Makler und auch Pools durch die Beitragsanpassungen bewusst getäuscht. Insbesondere bei einer langfristig wichtigen Versicherungsart wie der Berufsunfähigkeitsversicherung sei das strategische Verhalten der WWK unverantwortlich, wird Drewes weiter zitiert.
Bild: © svetazi / fotolia.com
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