Versicherungskäse 2018 für die Schülerversicherung der WGV und BGV
Der Bund der Versicherten e. V. hat mit dem Versicherungskäse das schlechteste Versicherungsprodukt gekürt: Die Schülerversicherung der Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. und der BGV Badische Versicherung AG hat den Preis erhalten.
Die Versicherung wird direkt an den Schulen an die rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler vergeben. Die Lehrkräfte verteilen hierfür die Anträge und kassieren das Geld. Beraten können und dürfen die Lehrkräfte nicht. Zur angebotenen Schüler-Zusatzversicherung zählen Unfall-, Sachschaden- sowie Haftpflichtversicherung.
Nach Ansicht der Jury ist die Beteiligung des Landes Baden-Württemberg an diesem besonderen System des Vertriebes von Versicherungen ein Skandal. In allen drei Teilversicherungen ist zudem die Leistung zu gering.
Das Urteil der Jury lautete:
„Versicherer und andere Finanzdienstleister haben aus Sicht der Jury an Schulen nichts zu suchen. Weder als Sponsor von Unterrichtsmaterialien noch als Vertreiber von Versicherungen für Schüler*innen. Dies muss erst Recht für Verträge gelten, deren Unsinn nur so zum Himmel schreit.“
Nominiert waren neben der Schülerversicherung auch das Produkt „ERGO SmartHome Schutzbrief“ der ERGO Group AG und die „Generali Vitality BU-Tarif SBUV 17“ der Generali Deutschland AG.
Bild: © Anatol / fotolia.com
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