Konkrete Kfz-Wechselbereitschaft nimmt ab
Nur 6,5 Prozent der privaten Kfz-Versicherungsnehmer planten konkret noch im Jahr 2017 ihre Kfz-Versicherung zu wechseln. Das ist ein Rückgang um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dies ergibt die Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2017“ von YouGov. Dennoch überlegte mehr als jeder Fünfte gelegentlich, die Kfz-Versicherung zu wechseln. 14,3 Prozent beabsichtigen generell einen Wechsel, aber nicht mehr im vergangenen Jahr.
Somit gab es umgerechnet auf alle Personen mit Kfz-Police in Deutschland 9,15 Millionen Wechselbereite. Hiervon planten 2,85 Millionen in 2017 konkret einen Anbieterwechsel oder hatten bereits gewechselt, was ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bedeutet (2016: 3,6 Mio.). Die generelle Wechselbereitschaft stieg allerdings von 5,8 Millionen in 2016 auf 6,29.
Versicherungsvertreter werden wichtiger
In sieben Prozent der Fälle hat der Kontakt zu einem Versicherungsvertreter den Wechsel der Kfz-Versicherung initiiert. Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Aber der größte Antreiber mit 22 Prozent waren – wie im Jahr 2016 – Vergleichsseiten im Internet, gefolgt von Verwandten oder Bekannten mit zwölf Prozent.
Wichtigster Grund für einen Wechsel der Kfz-Versicherung blieb auch im Jahr 2017 mit 64 Prozent die Geldersparnis. Ein tatsächlicher Preisanstieg des aktuellen Tarifs war aber lediglich für 17 Prozent ausschlaggebend.
Bild: © Wellnhofer Designs / fotolia.com
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