Map-Report: Rating Private Krankenversicherung

Veröffentlichung: 02.03.2017, 06:03 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Auch in diesem Jahr hat die Map-Report Redaktion die privaten Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Das „Rating Private Krankenversicherung“ (Map-Report 891) greift auf Bilanzdaten und Servicekennzahlen für die Jahre 2011 bis 2015 sowie auf Entwicklungen der Bestandsbeiträge im Zeitraum von 2000 bis 2017 zurück.

(PDF)
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17 Gesellschaften mit rund 65 Prozent Marktanteil (verdiente Beiträge) lieferten die für eine Berücksichtigung im Rating erforderlichen Daten.

Höchstwertung erhalten elf Gesellschaften

Die Provinzial Krankenversicherung führt die Liste der Gewinner an. Mit 84,04 von 100 möglichen Punkten geht die Schwester der Alten Oldenburger als bester privater Krankenversicherer mit der Bewertung „mmm“ für hervorragende Leistungen aus dem Test hervor.

Die Spitzengruppe besteht aus zehn weiteren Gesellschaften:

  • Debeka
  • Alte Oldenburger
  • Barmenia
  • Deutscher Ring
  • SDK
  • Signal
  • Concordia
  • Hallesche
  • Huk-Coburg
  • R+V

Beitragserhöhung stärker als in den Vorjahren

Die Teilnehmer im PKV-Rating erhöhten die Bestandsbeiträge in der Beitragsrechnung des Angestellten von 2016 auf 2017 durchschnittlich um 6,6 Prozent. Die durchschnittliche Beitragserhöhung für die Jahre 2000-2017 lag bei 3,9 Prozent.

In der Beispielrechnung des Bundesbeamten stiegen die Bestandsbeiträge zum Jahresbeginn 2017 um durchschnittlich 5,5 Prozent. Die durchschnittliche Beitragserhöhung in den vergangenen 17 Jahren lag bei 2,9 Prozent.

Erstmals beinhaltet das Rating auch ein Fallbeispiel für Senioren. Der Modell-Vertrag wurde im Jahr 1982 abgeschlossen. Anfang des Jahres 2017 sind die Beispielkunden bereits 75 und 73 Jahre alt. Für diese Versicherten entfaltet die Verwendung der Alterungsrückstellung nach § 150 VAG ihre Wirkung.

Die durchschnittliche Beitragserhöhung lag von 2000 bis 2017 in der Beispielrechnung im Branchenschnitt bei 2,3 Prozent. Das sind 1,6 Prozentpunkte weniger als bei den Vergleichstarifen. Zum Jahresbeginn 2017 wurde der Beitrag durchschnittlich um 5,7 Prozent erhöht (Vorjahr: 2,4 Prozent).

Bild: © Bits and Splits / fotolia.com

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