Money & Web 2016: private Anlage-Tipps liegen vorne

Veröffentlichung: 04.08.2016, 05:08 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Niedrigzins, schwächelnder Absatz der Lebensversicherungen, schwankende Börsen – das alles lässt eine Steilvorlage für Bankberater vermuten. Doch so einfach ist es nicht. Eine deutschlandweite Studie „Money & Web 2016“ der GfK Marktforschung im Auftrag von wikifolio.com deckt auf, dass 20 Prozent auf fachkundige Tipps von Freunden und Bekannten vertrauen und 12 Prozent informieren sich zur Geldanlage im Internet.

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frau-fluesterpost-105168550-FO-Sergey-Nivensfrau-fluesterpost-105168550-FO-Sergey-Nivens© Sergey Nivens / fotolia.com

In Punkto Vertrauen landet die deutsche Finanzbranche im internationalen Ländervergleich auf dem letzten Platz (Edelman Trust Barometer 2016). Rund jeder fünfte Bürger trifft seine Anlageentscheidungen mittlerweile weitgehend eigenständig und ohne einen Berater zu konsultieren (18 Prozent). Bei Befragten, die das Internet zur Information über Geldanlagen nutzen, ist es bereits knapp jeder Dritte (29 Prozent). Sie holen sich fachkundige Tipps vor allem von Freunden und Bekannten (45 Prozent).

Andreas Kern, Gründer und CEO der wikifolio Financial Technologies AG, sagt:

„Die Zeit ist reif für eine Lösung, bei der Leistung transparent und nachvollziehbar ist, wodurch Vergleiche für jeden interessierten Anleger möglich sind.“

Genau das leiste Social Trading. Anleger könnten Handelsideen recherchieren und beobachten, wie private Trader und professionelle Vermögensverwalter mit aktuellen Börsenentwicklungen umgehen.

Kern ergänzt:

„Wer von einer Handelsidee überzeugt ist, kann bei jeder Bank oder Sparkasse ein entsprechendes wikifolio-Zertifikat erwerben. Er folgt dann automatisch mit dem eigenen Wertpapierdepot der Wertentwicklung des Portfolios.“


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