Auto-Schutzbrief: Kfz-Versicherer leisten 873.000-mal Hilfe
Die Pannen- und Unfallhelfer der deutschen Versicherer kamen in 873.000 Fällen zum Einsatz. Das waren etwa sieben Prozent weniger als im Jahr 2013 mit 939.000 Einsätzen.
Die Inhaber eines Auto-Schutzbriefs haben 2014 somit deutlich seltener Hilfe in Anspruch genommen als im Jahr zuvor, dies geht aus der Schutzbrief-Statistik 2014 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Für Schutzbrief-Leistungen gaben die Kraftfahrtversicherer 2014 demnach 187,6 Millionen Euro aus, nach 198,1 Millionen Euro ein Jahr zuvor.
Gut die Hälfte der Leistungen (488.000 Fälle) machten Abschleppeinsätze aus. Die Pannen- und Unfallhilfe – ohne Abtransport – wurde 199.000-mal beansprucht. Rund 77.000-mal stellten Versicherer einen Mietwagen bereit, in 30.000 Fällen kümmerten sie sich um den Rücktransport von Fahrzeugen oder Personen. Die sonstigen Leistungen lagen bei 79.000; dazu zählt beispielsweise die Übernahme von Übernachtungskosten.
Autoschutzbrief: Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung
In Deutschland verfügen über 26 Millionen Menschen über einen Autoschutzbrief, als Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung, der im In- und Ausland gültig ist. Für die Pannen- und Unfallhilfe haben die deutschen Kraftfahrtversicherer mittlerweile ein Netzwerk von etwa 7.000 Abschleppunternehmen in Europa aufgebaut. Der Autoschutzbrief ist ein Paradebeispiel dafür, dass Versicherer nicht nur finanzielle Schäden übernehmen, sondern mittlerweile darüber hinaus zahlreiche Assistance-Leistungen anbieten.
Bild: (1) © stux / pixabay.com (2) © GDV
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