Die Zahlen bei der Zurich sind schlecht. Der Versicherer hatte im dritten Quartal einen Gewinneinbruch von 80 Prozent erlitten und auf die Übernahme des britischen Versicherers RSA verzichtet. Laut der Schweizer Handelszeitung reduzierte sich der Betriebsgewinn im Jahresverlauf um 35 Prozent.
Der Bund berichtet, man bemühe sich zwar um Schadenbegrenzung und dem Lebensversicherungsbereich ginge es gut. Doch das US-Schadengeschäft riss große Löcher in die Bilanz. Prämien wären zu knapp gerechnet worden, Schäden durch Baupleiten seien dadurch nicht abgedeckt. Schadenfälle im Autohaftpflichtgeschäft beliefen sich auf 300 Millionen, die Katastrophe in Tianjin die beachtliche Summe von 275 Millionen. Die Reserven für das Geschäft seien zu klein gewesen.
Die Bilanz gibt den Spekulationen Raum, man suche bereits über eine Londoner Headhunter-Firma nach einem Nachfolger. Die Zurich selbst will dazu wohl (noch) nicht Stellung nehmen.
Bild: © Zurich
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