Vernissage bei BEST in Düsseldorf
Vor über 200 geladenen Gästen eröffnete am Abend des 30. Oktobers 2015 in den Räumen der Best GRUPPE die Ausstellung mit Werken des Künstlers Arno Beck. Beck ist der fünfte Stipendiat der Best GRUPPE und Preisträger des BEST Kunstförderpreises 2015/2016.
In der Ausstellung zeigt der 31jährige Bonner 34 Arbeiten, vornehmlich Zeichnungen mit der Schreibmaschine, Holzdrucke und Bilder aus Kunststoffperlen. „Als wir im Februar diesen Jahres auf dem Rundgang in der Düsseldorfer Kunstakademie auf Arno Beck trafen, war uns direkt klar: Der ist es“, so Michael Commans, Geschäftsführer bei der Best Gruppe, in seiner Ansprache am Abend der Ausstellungseröffnung.
enable_airbrush_style, Schreibmaschinenzeichnung, 23 × 23 cm, 2015 und windows_error, Schreibmaschinenzeichnung, 23 × 23 cm, 2015Die gedämpfte Farbigkeit, angelehnt an die Farbpalette der Spielkonsole Game-boy Color aus dem Jahr 1998, sowie die außergewöhnlichen Motive – beides hatte die Jury unmittelbar fasziniert. Nahezu unfassbar für Commans war, dass mit Hilfe einer mechanischen Schreibmaschine sowie tausenden von Holzplättchen einer Größe von 1,25 x 1,25 cm solche außergewöhnlichen Bilder entstehen können, wie sie Beck in der Akademie präsentierte.
Zur Freude aller haben die Arbeiten von Beck nochmals an Qualität und Wirkung gewonnen. „Das Stipendium und die damit verbundene wirtschaftliche Förderung haben Beck eine Intensivierung seiner Arbeit ermöglicht“, stellte Prof. Dr. Robert Fleck, Prorektor der Kunstakademie Düsseldorf, heraus. Er habe sich mit der Einrichtung einer eigenen Druckwerkstatt ferner die für einen Künstler fundamentale Unabhängigkeit erschließen können.
Arno Beck, 1985 in Bonn geboren, lebt undarbeitet in Bonn und Düsseldorf.
Mit sage und schreibe 34 Arbeiten produzierte Beck so viele Bilder wie kein anderer Best-Stipendiat vor ihm. Noch am Abend der Vernissage wechselte das erste Bild den Besitzer. Dabei handelte es sich um eine von Becks neuesten Arbeiten - einem Kunststoffperlenbild in strahlenden Blau- und Rottönen. Für andere Arbeiten liegen bereits Anfragen vor - u.a. für „Super Mario World“ mit der badenden Venus von Milo. Der Holzdruck beeindruckt durch sein Motiv und seine Größe. Die Arbeit besteht aus acht Einzeldrucken. Rund 25.000 handgefertigte Holzplättchen hatte Beck für das Bild mit Farbe bewalzt und zu einem Mosaik gelegt.
Turbophonic, Holzdruck, 122,5 × 170 cm, 2015 und Sleng Teng 61 , Öl auf Leinwand, 130 × 180 cm, 2014Bei diesem und weiteren Bildern arbeitete Beck mit Japanpapier als Trägermaterial, welches zuvor ganzflächig in königsblau bedruckt wurde. Das leuchtende Blau findet sich mal als Rahmen um das eigentliche Bild, mal als kaum wahrnehmbarer Lichteffekt, der zwischen den Farbquadraten aus dem Hintergrund sachte hervortritt.
Schon jetzt steht Beck „unter Beobachtung“. Der ein oder andere Galerist verfolgt seine Entwicklung ebenso wie eine stetig wachsende Fangemeinde. „Das freut uns sehr. Wir scheinen erneut eine gute Wahl getroffen zu haben“, berichtete Commans stolz den über 200 Gästen auf der Vernissage. „Ob Belegschaft, Kunden und Geschäftspartner, Unternehmer, Künstler und Galeristen – es ist wohl die bunte Mischung der verschiedenen Altersklassen, Lebensformen und Einstellungen sowie die Offenheit füreinander, die diese besondere Atmosphäre immer wieder aufs Neue entstehen lässt,“ vermutet Bernd Endnich, Geschäftsführer bei der Best Gruppe und Initiator des Kunstförderpreises. Mit der Förderung junger Künstler würden keine wirtschaftlichen Ziele verfolgt. Das trage maßgeblich zu einer entspannten Atmosphäre bei. Man habe einfach Freude an Kunst und lasse andere am eigenen Erfolg teilhaben.
Bis September 2016 werden die Bilder von Beck ausgestellt sein. Im März und im Juni kommenden Jahres werden die Türen für das interessierte Publikum geöffnet. Die vorherige Anmeldung unter info@bestgruppe.de ist für die Teilnahme erforderlich.
Arno Beck und der BEST Kunstförderpreis
Der 1985 in Bonn geborene Arno Beck ist der fünfte Stipendiat der Best Gruppe. Die über zwölf Monate währende Ausstellung seiner Werke, der Katalog zur Ausstellung sowie die Vernissage sind Teil des BEST Stipendiums. Hinzu kommt eine wirtschaftliche Förderung in Form einer monatlichen Zahlung für eine Zeit von zwölf Monaten. Sie dient dazu, dass sich der Künstler in dieser Zeit auf die Kunst konzentrieren kann - und zwar ohne Auflagen. Beck studierte seit 2006 an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 2010 in der Klasse von Prof. Eberhard Havekost, der ihn 2014 zu seinem Meisterschüler ernannte.
indexed_color, Holzdruck, 64 × 83,5 cm, 2015 und deselect, Holzdruck, 64 × 83,5 cm, 2015
flatten_image, Holzdruck, 121,4 × 159,2 cm, 2015
Bild: (1-6) © BEST GRUPPE
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