Generali nicht mehr systemrelevant
Die amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, dass die Generali aus der Liste der neun größten und damit systemrelevanten Versicherer verschwunden ist. Neu auf der Liste ist die holländische Aegon.
Die aktualisierte Liste wurde vom Financial Stability Board (FSB) veröffentlicht, das von 20 Nationen in der Schweiz eingerichtet wurde. Die Unternehmen, die auf der Liste geführt werden, unterliegen möglicherweise härteren Kapitalstandards und strengerer Regulierung.
Aegon vermeldete, dass sie eng mit den Regulierern zusammenarbeiten will. Zwei Drittel des Unternehmensumsatzes werden durch den US-Versicherer Transamerica erzielt, der Aegon gehört.
Kapitalanforderungen
Von Versicherern, die auf der Liste stehen, werden bis zu 10 Prozent höhere Kapitalrückstellungen gefordert. Die Erhöhung kann fast 20 Prozent für unregulierte Finanzaktivitäten sowie rund 6 Prozent für traditionelle Versicherungsprodukte bedeuten. Die Aegon-Aktie fiel nach der Veröffentlichung des FBS um 2 Prozent, während die der Generali minimal stieg.
Aktuelle Liste in alphabetischer Reihenfolge
- Aegon N.V.
- Allianz SE
- American International Group, Inc.
- Aviva plc
- Axa S.A.
- MetLife, Inc.
- Ping An Insurance (Group) Company of China, Ltd.
- Prudential Financial, Inc.
- Prudential plc
Bild: © alphaspirit / fotolia.com
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