Immer bessere Leistungen verbunden mit einer produktbedingt strikten Risikoprüfung der Versicherer haben die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Luxusprodukt werden lassen. Es ist fast unmöglich geworden, für Kunden mit Vorerkrankung oder einem Beruf mit körperlicher Tätigkeit leistungsstarken und dazu noch bezahlbaren BU-Schutz zu finden. Vermittler, die ihren Kunden dennoch eine Absicherung der existenziell wichtigen Arbeitskraft beschaffen wollen, sind gezwungen, sich auf die Suche nach alternativen Konzepten zu begeben.
Neben der Erwerbsunfähigkeitsversicherung geraten Dread-Disease-, Grundfähigkeits- sowie MultiRisk-Versicherungen immer stärker in das Blickfeld von Maklern. Auch wenn diese Produkte eine BU nicht vollständig ersetzen können, decken leistungsstarke Tarife immerhin 50 bis 70 Prozent der Situationen ab, in denen eine BU leisten würde. Allerdings steigt damit die Komplexität in der kundenorientierten Beratung beträchtlich; der Blick aufs Detail ist unabdingbar. Noch am besten vergleichbar mit einer klassischen BU ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Sie bietet zwar keinen Berufsschutz, zahlt aber auch, falls die Erwerbsfähigkeit aufgrund psychischer Probleme eingeschränkt ist. Die Versicherung von Grundfähigkeiten stellt hingegen auf den Verlust von Sinneswahrnehmungen und Fähigkeiten wie Gehen oder den Gebrauch der Arme ab. Und eine Versicherung bei schweren Krankheiten („Dread Disease“) zahlt ausschließlich dann, wenn ein vertraglich definiertes Krankheitsbild vorliegt.
MultiRisk-Versicherungen verbinden Elemente von Grundfähigkeits-und Dread-Disease-Verträgen. Manchmal sind auch Leistungen aus dem Katalog der privaten Unfallversicherung eingeschlossen. Mit Ausnahme der Dread Disease sind Leistungen bei Pflegebedürftigkeit obligatorisch. Aber welches dieser Produkte ist das Richtige für meinen Kunden? Wie berate ich bedarfsgerecht? Und wie vermeide ich Haftungsrisiken? Für Berater ist der Weg vom Kundenbedarf zum passenden Produktprofil mit Stolpersteinen gepflastert. Das neue AKS-Tool von Franke und Bornberg bietet ihnen Orientierung. Grundlage ist eine detaillierte Analyse aller Tarife, die für die Arbeitskraftsicherung (AKS) in Betracht kommen. Die Analysten von Franke und Bornberg legen dabei großen Wert auf Unabhängigkeit. Sie bewerten die Tarife ausschließlich auf Basis eigener Erhebungen und ordnen den Lösungen einen spezifischen Wirkungsgrad zu.
Mit dem AKS-Tool können Makler:
- ihre Kunden produktübergreifend beraten;
- anhand weniger Eingaben geeignete, bezahlbare und bedarfsgerechte Produkte zur Absicherung der Arbeitskraft finden;
- unterschiedliche AKS-Produkte gegenüberstellen und als „Stapeldeckungen“ kombinieren;
- einen Preis-Leistungs-Vergleich erstellen;
- die Leistung je Euro Beitrag und den AKS-Wirkungsgrad ermitteln (bei welchem Produkt erhält der Kunde mehr Leistung für den gleichen Beitrag?);
- filtern und sortieren (nach Versicherer, Produktart, Rating, Zahlbeitrag, Bruttobeitrag oder AKS-Index);
- eine Echtzeit-Risikoprüfung durchführen;
- Anträge zur Arbeitskraftsicherung erstellen;
- VVG-konform dokumentieren;
- die Qualität der AKS-Beratung steigern und treffsicher beraten.
Bedarf und Budget sind eine Seite der Medaille. Aber würden Versicherer das Risiko auch zeichnen, und wenn ja, zu welchen Bedingungen? Auch auf diese Frage hat Franke und Bornberg die passende Antwort. Die Ratingagentur hat in Kooperation mit der Münchener Rück ein intelligentes Tool entwickelt, das diese Frage ebenso präzise wie verbindlich beantwortet: vers.diagnose – das jetzt vollständig ins AKS-Tool integriert wurde.
Mit vers.diagnose erfahren Berater, ob ihr Kunde im Rahmen einer Risikoleben oder Berufsunfähigkeitsversicherung versicherbar ist und welche Vorsorgeprodukte zur Absicherung der Arbeitskraft infrage kommen. Sie erhalten die Ergebnisse der medizinischen Risikoprüfung sofort – für mehrere Versicherer gleichzeitig, auf einen Blick und verbindlich.
Fazit
Eine BU ist der Königsweg zur BU-Absicherung. Aber nicht jeder hat die Chance, diesen Vertrag auch zu bekommen. Alternative Sicherungskonzepte etablieren sich am Markt. Das AKS-Tool von Franke und Bornberg bietet Orientierung in diesem wachsenden Marktsegment. Es bietet beste Voraussetzungen für die kundenorientierte, effektive und haftungssichere Beratung.
Bild: © shotsstudio / fotolia.com
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