Die Deutsche Bank und die Geldwäsche in Russland

Veröffentlichung: 26.10.2015, 08:10 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Wie die Frankfurter Allgemeine unter Berufung auf die Financial Times berichtet, bereiten die US-Behörden ihre Ermittlungen wegen Geldwäsche von Putin-Vertrauten aus, die ihre Geschäfte offenbar über die Deutsche Bank abwickelten und so die vom Westen verhängten Sanktionen umgingen.

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Bereits Anfang Juni wurde gemeldet, dass die Deutsche Bank mit einem Skandal in Russland zu kämpfen hat, bei dem wahrscheinlich mehr als sechs Milliarden Dollar gewaschen wurden. Die Ermittlungen des amerikanischen Justizministeriums un der New Yorker Finanzaufsicht DFS konzentrieren sich auf sogenannte „Mirror Tradings“, die es möglich machen, Gelder von einem Land ins andere zu transferieren, ohne dass sie die normalen Überprüfungen für grenzüberschreitende Währungskäufe durchlaufen.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht Tim Wiswell, eine ehemaliger us-amerikanischer Manager der Deutschen Bank, der im Juni suspendiert wurde. Er hat die Bank wegen widerrechtlicher Entlassung verklagt. Die Behörden wollen nun wissen, inwieweit die Führungsriege der Bank in Moskau in die Transaktionen involviert war.

Bild: © Franz Pfluegl / fotolia.com

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