Deutsche Familienversicherung nimmt Dividendenzahlung ins Visier
Die DFV Deutsche Familienversicherung AG („DFV“, „Deutsche Familienversicherung“), der führende, digitale Direktversicherer aus Frankfurt, hatte für das Jahr 2023 ein positives Konzernergebnis vor Steuern von 3 bis 5 Mio. Euro und ein Neu- und Mehrgeschäft von 15 Mio. Euro geplant. Die tatsächliche Entwicklung verlief demgegenüber deutlich besser als erwartet.
Trotz andauernder Krisen und Krieg in Europa wuchs das Unternehmen auch im Jahr 2023 erneut kräftig und steigerte das Geschäftsvolumen um 19 Mio. Euro und erwirtschaftete ein Konzernergebnis vor Steuern von 5 Mio. Euro (IFRS).
Neugeschäft 30 Prozent über Plan
Im Jahr 2023 betrug das Neu- und Mehrgeschäft in der Erstversicherung 19 Mio. Euro (Vorjahr: 17 Mio. Euro) und liegt damit um fast 30 Prozent über Plan. Die gebuchten Bruttobeiträge wachsen um 4,8 Prozent auf 192 Mio. Euro (Vorjahr: 184 Mio. Euro), einschließlich des in 2021 aufgenommenen Rückversicherungsgeschäfts, das aber nicht gewachsen ist. Der Versicherungsumsatz nach dem erstmals angewandten Standard IFRS 17 stieg von 110 Mio. Euro um 7,3 Prozent auf 118 Mio. Euro. Damit wächst das Unternehmen deutlich schneller als der Versicherungsmarkt.
Solide Combined Ratio und operativ starkes Ergebnis
Die Combined Ratio von 92,6 Prozent (2022: 92,3 Prozent) ist Ausdruck einer weiterhin starken operativen Performance und resultiert aus einer nachhaltig stabilen Schadenentwicklung und Verwaltungskosten, die zuletzt insbesondere durch eigene TV-Spots der Deutschen Familienversicherung anstiegen. Das operative Ergebnis erhöhte sich in 2023 auf 8,5 Mio. Euro (Vorjahr: 8,0 Mio. Euro) und unterstreicht deutlich die operative Stärke und Solidität des Versicherungsunternehmens. Dieses operative Ergebnis wird durch ein Finanzergebnis gemindert, das im Geschäftsjahr von zinsbezogenen Effekten der IFRS 17-Bilanzierung beeinflusst ist.
Konzernergebnis vor Steuern am oberen Ende der Guidance
Nachdem die Deutsche Familienversicherung für 2023 ein positives Konzernergebnis vor Steuern von 3 bis 5 Mio. Euro geplant hatte, geht das Unternehmen nun von einem Konzernergebnis vor Steuern von 5 Mio. Euro aus. Hier haben Zinseffekte, welche nach IFRS 17 berücksichtigt werden müssen, das Ergebnis negativ beeinflusst, ohne die das Ergebnis noch besser ausgefallen wäre. In der Konzernmutter konnte nach HGB ein Gewinn vor Steuern von 7,8 Mio. Euro erzielt werden
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