Sparen für Kinder: ETF schlägt Festgeld und Banksparplan

Veröffentlichung: 04.10.2021, 08:10 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Eltern, Großeltern und Verwandte fragen sich, wie sie für die Zukunft eines Kindes vorsorgen können. Finanztest hat 19 Wertpapierdepots und zusätzlich Festgeldangebote für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verglichen. Am meisten lohnen sich ETF.

(PDF)
Opa-Enkel-Sparschwein-159312544-FO-Viacheslav-LakobchukOpa-Enkel-Sparschwein-159312544-FO-Viacheslav-LakobchukViacheslav Lakobchuk – fotolia.com

Aktuell bieten nur wenige Kreditinstitute attraktive Festgeldkonten für Kinder bis 18 Jahren an. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren gibt es maximal 0,7 Prozent Zinsen pro Jahr, bei zehn Jahren Laufzeit 1 Prozent.

Auch Banksparpläne sind aktuell keine Renditeknüller. Am besten schneidet ein Banksparplan mit variablem Zins ab. Er kommt bei Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren auf eine Mindestrendite von 1 Prozent.

Die Vorteile des Sparens mit ETFs

Sparpläne auf weltweit anlegende ETFs sind preiswert, flexibel und erwirtschafteten in der Vergangenheit deutlich höhere Renditen. Im Durchschnitt über einen Zeitraum von 18 Jahren lag die Sparplanrendite bei 7,8 Prozent pro Jahr.

Im schlechtesten Fall gab es über 18 Jahre jährlich minus 0,5 Prozent, im besten Fall 14,7 Prozent. Bei einer Sparrate von monatlich 50 Euro wären nach 18 Jahren mindestens 10.000 Euro, durchschnittlich 23.000 Euro und im besten Fall knapp 50.000 Euro zusammengekommen.

Die untersuchten Depots sind für Kinder und Jugendliche meist kostenlos. Vor allem bei kleinen Sparraten sollten Angehörige aber auf die Kosten für die Ausführung achten.

Im Test liegen sie für einen Sparplan mit monatlich 50 Euro bei bis zu 33 Euro pro Jahr. Mehr als zehn Euro sollten es laut Finanztest nicht sein. Drei Angebote sind auch in der Ausführung komplett kostenlos.

(PDF)

LESEN SIE AUCH

Geld ziehenGeld ziehenwildworx – stock.adobe.com
Finanzen

Jugendliche eröffnen erstes Girokonto mit knapp 14 Jahren

Im Schnitt bekommen Jugendliche mit 13,8 Jahren ihr erstes Girokonto. und beginnen mit durchschnittlich 16 Jahren mit dem Online-Banking. Eltern sind für sie die wichtigsten Vermittler von Regeln für eine sichere Nutzung für Finanzwissen.
Vater-und-Tochter-152126549-FO-AngelovVater-und-Tochter-152126549-FO-Angelov
Finanzen

Eltern setzen auf das gute alte Sparbuch

Der 1. Juni ist der internationale Tag des Kindes. Obwohl Deutschland eines der reichsten Industrieländer der Welt ist und wir nach wie vor ein Wirtschaftswachstum verzeichnen dürfen, zeigen sich Eltern durchaus verhalten, wenn es um die finanzielle Absicherung des eigenen Nachwuchses geht.
Frauen können häufig weniger für die Altersvorsorge zurücklegen und investieren zugleich seltener am Kapitalmarkt. Eine Verivox-Modellrechnung zeigt, wie stark sich unterschiedliche Renditen über Jahrzehnte auswirken können: Bei 100 Euro monatlicher Sparrate beträgt der Unterschied zwischen ETF und Sparkonto unter den getroffenen Annahmen mehr als 300.000 Euro.Frauen können häufig weniger für die Altersvorsorge zurücklegen und investieren zugleich seltener am Kapitalmarkt. Eine Verivox-Modellrechnung zeigt, wie stark sich unterschiedliche Renditen über Jahrzehnte auswirken können: Bei 100 Euro monatlicher Sparrate beträgt der Unterschied zwischen ETF und Sparkonto unter den getroffenen Annahmen mehr als 300.000 Euro.Redaktion experten.de / KI-generiert
Studien

Frauen sparen weniger – und verzichten häufiger auf Renditechancen

Frauen können für ihre Altersvorsorge häufig weniger zurücklegen als Männer – und investieren zugleich seltener in Aktien und ETFs. Eine Verivox-Modellrechnung zeigt, wie stark sich dieser doppelte Nachteil über Jahrzehnte auswirken kann: Bei nur 100 Euro monatlicher Sparrate wächst der Unterschied zwischen ETF und Sparkonto bis zum Rentenalter unter den getroffenen Annahmen auf mehr als 300.000 Euro.
Vito Micoli, Finanzexperte und Geschäftsführer der FI Investments GmbHVito Micoli, Finanzexperte und Geschäftsführer der FI Investments GmbHThomas Feith
Finanzen

Budgetplanung als Basis: Warum Kontrolle der erste Schritt zum Vermögensaufbau ist

Wer seine Finanzen im Griff hat, kann langfristig Vermögen aufbauen. Doch vielen fehlt im Alltag die Struktur, um Einnahmen, Ausgaben und Sparziele in Einklang zu bringen. Finanzexperte Vito Micoli erklärt, warum Budgetplanung mehr ist als Rechnen – und wie sie den Weg zu sinnvollen Investments ebnet.

Unsere Themen im Überblick

Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus zentralen Bereichen der Branche.

Themenwelt

Praxisnahe Beiträge zu zentralen Themen rund um Vorsorge, Sicherheit und Alltag.

Wirtschaft

Analysen, Meldungen und Hintergründe zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen.

Management

Strategien, Tools und Trends für erfolgreiche Unternehmensführung.

Recht

Wichtige Urteile, Gesetzesänderungen und rechtliche Hintergründe im Überblick.

Finanzen

Neuigkeiten zu Märkten, Unternehmen und Produkten aus der Finanzwelt.

Assekuranz

Aktuelle Entwicklungen, Produkte und Unternehmensnews aus der Versicherungsbranche.

Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk

Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.

"Der Vermittler muss Herr seiner Daten bleiben"
Ausgabe 07/26

"Der Vermittler muss Herr seiner Daten bleiben"

Klaus Liebig und Robert Schmidt, Geschäftsführer der vfm Gruppe
"Nicht laut, aber immer noch relevant"
Ausgabe 05/26

"Nicht laut, aber immer noch relevant"

Wibke Becker - Generalbevollmächtigte & Leiterin Maklervertrieb - Continentale - Mannheimer - EUROPA
"Ein kurzfristiges Strohfeuer machen wir nicht mit."
Ausgabe 03/26

"Ein kurzfristiges Strohfeuer machen wir nicht mit."

Frank Kettnaker und Christian Pape - Vorstand ALH Gruppe
"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."
Ausgabe 10/25

"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."

Jens Göhner, Leiter Produktmanagement der Stuttgarter
"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"
Ausgabe 07/25

"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"

Was bedeutet Unabhängigkeit im Versicherungsvertrieb wirklich?
"Das Gesamtpaket muss stimmen"
Ausgabe 05/25

"Das Gesamtpaket muss stimmen"

Bernd Einmold & Sascha Bassir
Kostenlos

Alle Ausgaben entdecken

Blättern Sie durch unser digitales Archiv im Kiosk und lesen Sie alle bisherigen Ausgaben des ExpertenReports. Zur Kiosk-Übersicht