Prävention und Schutz im Netz

Die virtuelle Welt verschwimmt immer mehr mit der realen. Wir sind nicht nur ständig erreichbar, sondern auch ständig online. Sowohl das private als auch das geschäftliche Leben findet zunehmend im Internet statt: Chats in den sozialen Medien, Online-Shopping, E-Learning, Bankgeschäfte – alles geht im World Wide Web schnell und unkompliziert. Ganz selbstverständlich geben wir dabei persönliche Daten preis. Die damit verbundenen Risiken sind jedoch meist komplettes Neuland, unterschätzt oder nicht erkannt.

Cyberkriminalität wird zur immer größeren Bedrohung, denn die Anzahl der Schadensfälle explodiert: 23 Millionen betroffene Deutsche waren es 2017. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) verweist zudem auf eine extrem hohe Dunkelziffer – 90 Prozent der Kriminalität im Netz werden nicht angezeigt. Der Alltag im World Wide Web öffnet Identitätsdiebstahl, digitaler Erpressung, Hacker-Angriffen, Infizierung des Computers oder Cybermobbing Tür und Tor.

Michael Schillinger, Vertriebsvorstand der INTER Versicherungsgruppe, beschreibt den Status quo:

„Wir leben im digitalen Zeitalter und bewegen uns im virtuellen Raum mittlerweile genauso selbstverständlich wie in der realen Welt: Wir treffen unsere Freunde, wir kaufen ein, wir informieren uns. Leider sind wir als virtuelle Person genauso angreifbar wie als physische. Die Kriminellen des 21. Jahrhunderts haben es auf unsere Daten abgesehen, um sich selbst zu bereichern oder uns zu schaden. Und gerade aufgrund der Vielzahl verschiedener möglicher Delikte kann nur eine Rundum- Lösung helfen.“

Die Maßgabe „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ spielt für die meisten Internetnutzer keine große Rolle: Laut einer aktuellen Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) informieren sich Befragte mehrheitlich nur im konkreten Schadensfall zum Thema IT-Sicherheit.

Obwohl Sicherheit für 97 Prozent der Internetnutzer in Deutschland – zumindest in einigen Bereichen – wichtig ist, beschäftigen sich nur 30 Prozent aktiv damit. Für 71 Prozent ist Sicherheit beim Online-Banking essenziell, beim Online-Shopping gilt dies für 45 Prozent. Soziale Netzwerke (11 Prozent), Cloud-Dienste (8 Prozent) und vernetzte Heimgeräte zur Haussteuerung (4 Prozent) spielen nur eine nachgelagerte Rolle. Immerhin nutzen zwei Drittel Antivirenprogramme und eine Firewall. Nur 45 Prozent achten auf eine sichere Übertragung persönlicher Daten; 37 Prozent installieren verfügbare Updates sofort. Sicherheitskopien legt gerade mal jeder fünfte Nutzer regelmäßig an.

Es gibt folglich Nachholbedarf in puncto Cybersicherheit in Deutschland. Eine Möglichkeit, sich zu schützen, ist eine entsprechende Police. Ein Versicherungsschutz für Privatkunden muss jedoch vielschichtige Anforderungen erfüllen, denn potenzielle Opfer können Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters sein. Zudem entwickeln Kriminelle immer neue Methoden, um sich mit Tricks und Betrug online zu bereichern. Sicherheit im Netz kann somit nur ein umfassendes Leistungspaket wie der INTER CyberGuard bieten.

Holger Tietz, Vorstand für IT und Sachversicherung bei der INTER, führt dazu aus:

„Wir wollen, dass sich unsere Kunden unbeschwert im Internet bewegen können; übrigens auch mit mobilen Endgeräten. Deshalb kombinieren wir mit dem INTER CyberGuard den präventiven Schutz durch Norton Security mit unserer Versicherungsleistung – für den Fall, dass doch mal etwas passiert. Dank unserer Experten verstehen wir uns zudem als Anlaufstelle für unsere Kunden zu den dringendsten Fragen rund um Cyberkriminalität. Und die aktuelle Entwicklung zeigt, dass eine solche Erste Hilfe aufgrund der zunehmenden Komplexität des Themas dringend vonnöten ist.“

Rundum-Schutz INTER CyberGuard

Die Rundum-Lösung mit den drei Tarifen Basis, Exklusiv und Premium bietet somit über den klassischen Versicherungsschutz hinaus deutliche Mehrwerte. Je nach Tarif können unterschiedliche Deckungssummen und Zusatzleistungen gewählt und für eine Mindestvertragsdauer von einem Jahr abgeschlossen werden.

Eine finanzielle Absicherung gibt es beispielsweise bei Schäden durch Hacker-Angriffe und Viren sowie in Betrugsfällen beim Kauf oder Verkauf im Onlinehandel von Waren innerhalb der EU ab einem Warenwert von 50 Euro. Dabei wird entweder der Kaufpreis oder der Zeitwert bei Warenkauf erstattet.

Computer, mobile Endgeräte oder Smart Home – der Schutz umfasst alle Geräte mit Zugriff aufs Internet. Entstehen trotz aktivierter Sicherheitssoftware und entsprechender Vorkehrungen Hardwareschäden durch Cyberangriffe, werden Kosten für Leihgeräte und die Wiederbeschaffung von Software oder neuen Datenträgern übernommen.

Auch die Datenrettung, das heißt die Rückübertragung gesicherter Daten nach der Wiederherstellung des Computersystems, ist Teil der Versicherungsleistung. Zur Sicherung von Fotos, Videos und Daten steht ein 25 GB großer Cloud-Speicher zur Verfügung. Wird auf ein Smart-Home-Gerät ein Cyberangriff verübt, werden die Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten übernommen. Entstehen Energiemehrkosten (Strom- oder Heizkosten), sind auch diese versichert; ebenso die Schadenersatzansprüche, die durch die Verbreitung von Schadsoftware bei Dritten durch den Missbrauch der Smart-Home-Geräte entstehen.

Massenphänomen Identitätsdiebstahl

Zur regelrechten Plage haben sich auch Phishing-Mails entwickelt, mit deren Hilfe sensible persönliche Daten „abgefischt“ werden. Nahezu täglich tauchen neue Berichte von Betroffenen auf, deren Daten gestohlen wurden. Mithilfe des Namens, des Geburtsdatums und weiterer personenbezogener Daten werden im Anschluss Straftaten begangen. Ist der Beruf der Person bekannt, ist mit deren Bonität sogar Warenkreditbetrug möglich. Die Opfer kämpfen in vielen Fällen sehr lange gegen die Folgen eines solchen Identitätsdiebstahls – zum Beispiel in Form von unberechtigten Mahnungen, Inkassoforderungen, Drohbriefen oder Einträgen in Schuldnerverzeichnisse.

Der INTER CyberGuard kommt für Schäden auf, die infolge von Phishing und Identitätsdiebstahl entstehen. Zudem werden auch entstandene Kosten für den Austausch oder die Wiederbeschaffung von Zahlungskarten und Identitätsdokumenten erstattet.

Beratung durch Anwälte und Psychologen

Auch das Löschen rufschädlicher Inhalte bei Cybermobbing ist abgedeckt. Bestes Beispiel dafür ist die ungewollte Veröffentlichung privater Fotos im Internet.

Ebenso wichtig wie die umgehende Löschung der Daten ist jedoch eine angemessene Betreuung der Betroffenen; nicht selten leiden die Opfer massiv unter den Attacken. Der INTER CyberGuard deckt deshalb auch eine juristische und psychologische Erstberatung ab. Dies ist vor allem deshalb notwendig und sinnvoll, weil Betroffene und das direkte Umfeld häufig gleichermaßen von der Situation überfordert sind und falsch agieren könnten.

Diese Beratungen und auch ein optionaler Surf-Schutz für Kinder sind im Premium-Tarif inklusive. Anwaltliche Erstberatung und psychologische Beratung können je nach Tarif zwischen zwei bis vier Mal pro Versicherungsjahr in Anspruch genommen werden.

Schutz von Anfang an

Durch die Integration der Sicherheitssoftware Norton Security Online von Symantec bietet der INTER CyberGuard einen Rundum-Schutz – nicht erst nachträglich, sondern bereits präventiv. Die Software schützt umfänglich vor Viren, Spyware, Ransomware und anderen Schadprogrammen. Identitätsdaten werden sicher und verschlüsselt gespeichert und auf Wunsch auf allen Geräten synchronisiert.

Programme, Dateien und Apps werden beim Download auf eine mögliche Gefährdung geprüft. Über ein Internetportal kann der Schutz für die unterschiedlichen Endgeräte verwaltet werden. Die Software gibt es für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Android und iOS. Je nach Tarif ist die Installation auf drei, fünf oder zehn Endgeräten möglich.

INTER Versicherungsgruppe, Mail: info@inter.de

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