Arbeitskraft absichern wird immer wichtiger
Circa 4,5 Millionen eigenständige Verträge im Bereich der Invaliditätsversicherung gab es Ende 2017. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von knapp 5 Prozent. Dabei war die Berufsunfähigkeitsversicherung mit Abstand die Wichtigste, so der GDV.
Die meisten Invaliditätsversicherungen sind nach wie vor Zusatzversicherungen. Sie werden von den Versicherten als Ergänzung etwa zu einer Risiko- oder Kapitallebensversicherung oder anderen Formen der privaten Rentenversicherung abgeschlossen. In der Regel übernimmt die Zusatzversicherung dann die Zahlung der Beiträge in die Hauptversicherung, wenn der Versicherte berufsunfähig wird. So gerät die vereinbarte Rentenleistung durch die Berufsunfähigkeit nicht in Gefahr.
Eigenständige Versicherungen, aus denen Betroffene im Ernstfall eine Berufsunfähigkeits- oder Invaliditätsrente erhalten, werden gegenüber Zusatzversicherungen seit Jahren immer wichtiger. So hat sich ihr Anteil an der Gesamtzahl der Policen von 2007 bis 2016 von 20,6 auf 34,7 Prozent erhöht.
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