Streitpunkt Mietwohnung
Die Nebenkostenabrechnung ist zu hoch, der Vermieter zahlt die Kaution nicht zurück, die Miete soll erhöht werden – die Gründe für Streitigkeiten mit dem Vermieter sind vielfältig. 43 Prozent der deutschen Haushalte wohnen laut einer repräsentativen Umfrage der ARAG zur Miete und dies geht nicht immer ohne Probleme vonstatten.
Laut Statistischem Bundesamt gab es 246.000 Mietrechtsverfahren im Jahr 2016 in Deutschland, wovon jedes fünfte mit einem Vergleich endete. Aber nicht nur wenn der Streit vor Gericht geht, ist ein Anwalt notwendig, sondern bereits bei einem Vergleich ist anwaltlicher Beistand gefragt.
Wenn es dann beispielsweise bei einer Kautionsrückzahlung zu Schwierigkeiten kommt, kann es teuer werden: Wenn der Vermieter zum Beispiel die Kaution in Höhe von 2.200 Euro wegen eines angeblichen Schadens in der Wohnung einbehält, kostet ein außergerichtlicher Vergleich ungefähr 690 Euro. Wenn es nicht zu einem Vergleich kommt, sondern zu einem Klageverfahren und das verloren wird, betragen die Kosten circa 1.700 Euro. Bei einem verlorenen Berufsverfahren erhöhen sich die Kosten auf ungefähr 3.500 Euro.
Deswegen hat die ARAG eine Mietrechtsschutz-Versicherung geschaffen, die Mietern nicht nur bei künftigen Auseinandersetzungen zur Seite steht, sondern bis zu 12 Monate rückwirkend – und das alles ohne Wartezeit. Dabei kann zwischen zwei Produktvarianten gewählt werden: dem Mietrechtsschutz Sofort und dem Mietrechtsschutz Sofort Extra.
Die Nebenkosten
22 Prozent hatten laut Umfrage schon mal Schwierigkeiten bei der Nebenkostenabrechnung. Seien es falsche Nachforderungen, eine zu späte Abrechnung oder der Vermieter will das Guthaben nicht auszahlen. Der Mietrechtsschutz Sofort und der Mietrechtsschutz Sofort Extra bieten Hilfe und Unterstützung.
Die Reparaturen
Bei über 20 Prozent von der ARAG befragten Mieter hat der Vermieter die Kosten für Reparaturen nicht übernommen. Und auch beim Auszug gibt es oft Probleme. Vermieter versuchen häufig, die Kosten für die Renovierung auf die Mieter abzuwälzen, und behaupten, dass nach dem Auszug die Wohnung nicht in einem angemessenen Zustand ist. Die Folge ist eine Schadenersatzforderung von dem Mieter.
Die Kautionsrückzahlung
Der Vermieter will nicht die gesamte Kaution zurückzahlen oder er verzögert die Rückerstattung der Kaution? Fast 19 Prozent der Befragten gaben an, diesbezüglich schon mal Probleme gehabt zu haben. Auch hier hilft der Mietrechtsschutz Sofort und übernimmt die Kosten für einen Rechtsanwalt.
Die Mieterhöhung
Die Mietpreise, vor allem in deutschen Großstädten, explodieren. Wenn die Miete beispielsweise wegen Modernisierungsmaßnahmen erhöht werden soll, ist allerdings die Zustimmung des Mieters notwendig. Wenn er dies verweigert, kann der Vermieter nur, um seine Ansprüche durchzusetzen, den Mieter verklagen. Die ARAG bezahlt den vom Kunden beauftragten Anwalt, um diese Klage abzuweisen.
Konflikt Eigenbedarf
Der Mietrechtsschutz Sofort Extra bietet auch bei einer Eigenbedarfskündigung Unterstützung, indem die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten übernommen werden.
Argumente für Mietrechtsschutz
- 21,9 Prozent: fehlerhafte Nebenkostenabrechnung
- 20,2 Prozent: Vermieter übernimmt Reparaturen nicht
- 18,9 Prozent: Ärger bei der Kautionsrückzahlung
- 7,7 Prozent: ungerechtfertigte Mieterhöhung
- 1,6 Prozent: Eigenbedarfskündigung
Bild: (1) © Antonioguillem / fotolia.com (2) © experten-netzwerk GmbH
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