Risiko der Berufsunfähigkeit wird unterschätzt

Veröffentlichung: 12.03.2018, 06:03 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Viele Deutschen erkennen nicht, wie hoch das tatsächliche Risiko ist, berufsunfähig zu werden. Das zeigt ein Wissensquiz mit 4000 Menschen Swiss Life Deutschland.

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Über 80 Prozent wissen, dass privat vorsorgen muss, wer auf ein eigenes Einkommen angewiesen ist. Dabei sind auch Alternativprodukte zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung wie die Grundfähigkeitsversicherung oder die Erwerbsunfähigkeitsversicherung knapp zwei Drittel der Deutschen bekannt. Mit den Leistungen der Dread-Disease-Versicherung kennen sich immerhin 41 Prozent der Teilnehmer aus.

Allerdings unterschätzt eine Mehrheit der Teilnehmer das Risiko, berufsunfähig zu werden: 60 Prozent gaben an, dass nur jeder zehnte beziehungsweise jeder fünfzehnte Arbeitnehmer in Deutschland im Laufe seines Lebens aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben muss. Die Statistik sagt aber was ganz anderes: Jeder vierte Arbeitnehmer betroffen.

Vor allem würde eine große Mehrheit eine Police viel zu spät abschließen, denn 80 Prozent nannten den Eintritt ins Berufsleben oder die Gründung einer Familie als passenden Zeitpunkt. Jedoch ist es bereits als Schüler sinnvoll, vorzusorgen.

Anja Brennecke, Produktmanagerin für Einkommenssicherung bei Swiss Life Deutschland, dazu:

„Schüler haben zwei entscheidende Vorteile: Sie sind in der Regel kaum von Vorerkrankungen betroffen, sodass sie einen guten Schutz ohne Leistungsausschlüsse bekommen. Außerdem zahlen sie aufgrund ihres jungen Alters und niedrigen Risikos nur eine geringe Versicherungsprämie. Diese erhöht sich bei den meisten Tarifen selbst dann nicht, wenn später ein Risikoberuf gewählt wird.“

Darüber hinaus wird von fast 50 Prozent auch die geeignete Höhe der vereinbarten Arbeitsunfähigkeitsrente zu gering eingeschätzt. Die Faustformel lautet: 80 Prozent des derzeitigen Nettogehalts inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld, mindestens jedoch 1.000 Euro Rente sollten vereinbart werden.

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