In Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop und Gladbeck haben die jüngsten Sommergewitter mit Sturm und Hagel viele Fahrzeuge beschädigt. Bereits über 2.000 DEVK-Versicherte haben einen Schaden an ihrem Pkw gemeldet. Bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner haben Dellen im Blech hinterlassen, Äste sind auf Autodächer gekracht.
Dreimal schnellere Regulierung
Seit Donnerstag letzter Woche laufen im Ruhrgebiet Sammelbesichtigungen für vom Hagelschlag betroffene Fahrzeuge. Die DEVK greift dabei bundesweit auf eigene Sachverständige zu, die regional zusammengezogen werden. Zusätzlich kommt modernste Technik zum Einsatz: Die DEVK verfügt über zwei mobile Hagelscanner. Hiermit werden die Beschädigungen an den Fahrzeugen im 5-Minuten-Takt erfasst.
Die Geräte vermessen optisch die Autooberfläche und scannen innerhalb weniger Minuten alle Dellen. Erstmals setzt die DEVK im Ruhrgebiet den neuen Scanner „Colibri“ ein. Er erkennt Hageldellen auf der gesamten Karosserie schon während der Durchfahrt in Schrittgeschwindigkeit und dokumentiert die Beschädigungen auf einem Tablet-PC. Das macht den Prozess der Schadenregulierung dreimal schneller als das manuelle Dellenzählen.
Bild: © JFsPic / fotolia.com
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