SDK: Belohnung für Leistungsfreiheit und Demografie-Vorsorge
Die Versicherten der Süddeutsche Krankenversicherung a. G. (SDK) werden auch für das Geschäftsjahr 2016 von einer hohen Beitragsrückerstattung profitieren können. Für 2015 wurden insgesamt 26,7 Mio. Euro an die Mitglieder erstattet.
Bei Leistungsfreiheit schon nach nur einem Jahr erhielten die Mitglieder aus dem ambulanten und zahnärztlichen Beitragsteil drei Monatsbeiträge zurück. Dieser Betrag wird auch für das laufende Geschäftsjahr zur Ausschüttung kommen. Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Ralf Kantak, betonte:
„Damit können wir unsere hohe Leistungsfähigkeit wieder unter Beweis stellen.“
Er machte deutlich, dass sich die SDK als Gesundheitsspezialist verstehe, zu dessen Aufgaben sowohl Präventionsangebote zur Vorbeugung von Krankheiten, als auch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sowie eine umfassende Begleitung im Krankheitsfall gehörten. „Für uns als Krankenversicherer steht stets der Mensch im Mittelpunkt und nicht die reine Bezahlung von Arztrechnungen“.
Die Leistungsausgaben der SDK erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf 475 Mio. Euro. Die Schadenquote blieb mit 80,2 Prozent (2014: 79,9 Prozent) nahezu konstant. Die Eigenkapitalquote betrug 22,8 Prozent (Vorjahr: 21,7 Prozent) und ist damit unverändert auf einem marktüberdurchschnittlichen Niveau.
Kantak erläutert:
„Mit einer Solvabilität I - Quote von 367 Prozent (Vorjahr: 353 Prozent) übererfüllen wir die aufsichtsrechtlichen Anforderungen deutlich. Solvency II bestätigt unsere sehr komfortable Kapitalausstattung und damit die Sicherheit der SDK ebenfalls.“
Die Vorsorgequote habe mit fast 47 Prozent weiterhin einen großen Abstand zur Branche. Die SDK sorge in besonderem Maße für die Zukunft ihrer Versicherten vor und lege fast die Hälfte der Beitragseinnahmen für ihre Kunden zurück. Die Alterungsrückstellungen der SDK haben inzwischen den stattlichen Betrag von insgesamt 4,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,5 Mrd. Euro) erreicht. Damit ist die Demografie-Vorsorge deutlich gewachsen. Die SDK hat in 2015, unabhängig von Schuldenkrise und einem ungünstigen Zinsumfeld, den Altersrückstellungen weitere 341,6 Mio. Euro (Vorjahr: 294,4 Mio. Euro) zugeführt.
Bild: © Superingo / fotolia.com
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