Beiträge für Wohngebäude gestiegen
In der neuen, von Innosystems kürzlich präsentierten, Innorata-Marktstudie „Wohngebäudeversicherung 2016“ werden die am Markt befindlichen Tarife untersucht und in den Kategorien Preis, Leistung und Preis/Leistung bewertet. Die Marktentwicklung im Neugeschäft der Wohngebäudeversicherungen zeigt, dass die Durchschnittspreise der Jahresprämien seit 2012 um rund 21 Prozent gestiegen sind. Lag bei der Marktstudie 2012 die durchschnittliche Jahresprämie noch bei 425 Euro, so liegt sie jetzt bereits durchschnittlich bei 515 Euro.
Zahlen und Fakten zur Marktstudie "Wohngebäudeversicherung 2016"
Für das aktuelle Produktrating wurden 132 Tarife von 50 Anbietern ausgewertet. 125 dieser Angebote von 50 Anbietern erfüllten die Mindestanforderungen, um detailliert in 262 Leistungsausprägungen untersucht zu werden. Zur Beurteilung des Preisniveaus wurden 3.000 Modellrechnungen berücksichtigt.
Die Bewertungen reichen von A** für Hervorragend bis hin zu B-- für vergleichsweise schwache Tarife. Die Ergebnisse der Marktstudie werden auf 273 Seiten tabellarisch und grafisch aufbereitet und in einer ausführlichen Analyse zusammengefasst.
Das Preis-/Leistungsverhältnis von 18 Produkten wurde mit "Hervorragend" bewertet
Die Verhältnismäßigkeiten in dieser Studie zwischen Preis und Leistung sind durchaus interessant zu beobachten. Denn trotz des generell gestiegenen Durchschnittspreises zeigen sich bei 14 Prozent der Tarife mit der Preis-/Leistungsbewertung A** für "Hervorragend" ein deutlich günstigeres Verhältnis als im gesamten Durchschnitt dieser Studie.
So steht die InterRisk Versicherungs-AG mit dem Tarif XXL auf Rang 1 noch vor den nachfolgenden Produktgebern, wie A-I-S Wild Assekuranzmakler GmbH, Konzept & Marketing GmbH, Maxpool Servicegesellschaft für Finanzdienstleister, Domcura, Dema Deutsche Versicherungsmakler und VdVA Versicherungsservice GmbH & Co.KG, um nur die Produktgeber der ersten 10 Ränge zu nennen.
Für die Mehrzahl der untersuchten Angebote kann ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bescheinigt werden, die Preise für einen erreichten Wertungspunkt liegen hier unter dem Marktdurchschnitt.Das Prädikat „herausragend“ für das Verhältnis von Preis zu Leistungsumfang verdienen immerhin 14 Prozent der Angebote - bei diesen kostet eine Leistungswertung deutlich weniger als im Marktdurchschnitt. Bei knapp einem Viertel der Angebote ist für eine Leistungswertung mehr zu bezahlen als im Marktdurchschnitt (B – , B – –).
Der Geschäftsführer der Innosystems GmbH, Andreas Quast, kommentiert die grundsätzliche Entwicklung und Marktveränderung bei Wohngebäudeversicherungen wie folgt: „Dieser deutlichen Preissteigerung in der Wohngebäudeversicherung liegen wohl mehrere Umstände zu Grunde. Zum einen die Überalterung des Leitungswasserrohrnetzes in den Gebäuden. Zum anderen aber auch der allgemeine Klimawandel mit all seinen Folgen und so auch das Hochwasser 2013.“
Die vollständigen Ratinglisten finden sich hier.
Bild: (1) © denphumi/ fotolia.com (2) © Innosystems GmbH
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