Was Makler bei der Softwarewahl beachten sollten

Veröffentlichung: 31.05.2016, 07:05 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Die Entscheidung für eine neue Maklersoftware ist heute schwieriger denn je. Vor Vertragsabschluss müssen daher die wichtigsten Fragen geklärt werden – zum Unternehmen und zu den Produkten. Denn mit dem ausgewählten Softwarehaus wird eine langfristige Bindung eingegangen.

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Fragen zum Unternehmen

  • Wie lange ist das Unternehmen am Markt? Ein Softwarehaus, welches circa 10 Jahre oder länger am Markt ist, hat seine Marktfähigkeit bewiesen.
  • Wie viele Kunden hat das Unternehmen? Mehr als 500 Kunden sind eine solide Basis. Lassen Sie sich Referenzen zeigen.Zusätzlich ist das Kundensegment (Versicherungsmakler, Vertrieb, Finanzierungsvermittler, Honorarberater, usw.) von Bedeutung. Finanzdienstleister ist eben nicht gleich Finanzdienstleister.
  • Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen? Wenn das Unternehmenswissen auf viele Köpfe verteilt ist, ist ein etwaiger Ausfall eines einzelnen „genialen“ Mitarbeiters kein Risiko.
  • Wie ist die wirtschaftliche Situation des Herstellers? Nur wer Überschüsse erwirtschaftet, kann diese in zukünftige Entwicklungen investieren. Hier hilft ein Einblick in die relevanten Unternehmenskennzahlen zeigen.
  • Wie zufrieden sind die Mitarbeiter des Herstellers? Die Mitarbeiter eines Softwarehauses sind die einzige und wichtigste Ressource. Gute Mitarbeiter zu beschäftigen und zu halten, ist für das Unternehmen überlebensnotwendig. Bewertungsplattformen wie z.B. www.kununu.de geben Auskunft, wie zufrieden Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber sind.

Fragen zur Makler-Software

  • Bietet der Hersteller ein Komplettsystem aus einer Hand? Einen Ansprechpartner für alle Fragen zu haben, ist gerade bei Problemen wichtig.
  • Ist das Maklerverwaltungsprogramm online- und/oder offlinefähig? Die heutige Arbeitswelt ist von Mobilität geprägt. Ein modernes System sollte daher offline und online zur Verfügung stehen.
  • Können Standard- aber auch individuelle Arbeitsabläufe automatisiert werden? Moderne Systeme sollten Standardprozesse in der Verwaltung automatisiert abarbeiten. Zudem sollte der Bestand permanent durch das System auf Umsatzpotenzial durchforstet werden.
  •  Kann man jederzeit auch ohne den Hersteller auf Daten/Dokumente zugreifen? Die Faustregel lautet: Keine verschlüsselten Daten und Dokumente!
  • Wird neben der Maklersoftware-Lösung ein professioneller Support geboten?
  • Wird die Systemeinführung unterstützt?
  • Existiert ein persönlicher Telefonsupport oder nur E-Mail-Support?
  • Wie ist die Erreichbarkeit?
  • Wie ist die Reaktionszeit vereinbart?

Hilfestellung bietet die Checkliste Softwareauswahlprozess „Maklerverwaltungsprogramm“ des Softwarehauses IWM, die Sie hier herunterladen können.

Bild: © alphaspirit / fotolia.com

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