Bei jedem 4. Sparer werden Banknoten gut gekühlt
„Nur Bares ist Wahres“ – besonders beliebt sind bei den Deutschen alternative Aufbewahrungsmöglichkeiten. Die Abschaffung der 500-Euro Banknote sowie die Diskussionen den Bargeldverkehr zu limitieren, stoßen bei der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe.
Das Versicherungsportal knip.de hat bundesweit 1.080 Verbraucher befragt. Ein Betrag von 1.115 Euro wird durchschnittlich in Cash zuhause verwahrt. Interessant sind einerseits die bevorzugten Geldverstecke und andererseits die Tatsache, dass nicht nur Oldies, sondern auch junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren darauf vertrauen. Bei der jüngeren Zielgruppe hebt fast jeder Zweite (47 Prozent) Geld in der häuslichen Umgebung auf.
Hier verstecken die Deutschen ihr Bares
Versteckt wird fast überall, aber wenig kreativ, so das Ergebnis der Studie. Jeder vierte Sparer lagert Erspartes im Kühlschrank (24 Prozent, gefolgt von Kleiderschrank (11 Prozent, Bett/Matratzen (10 Prozent), Vorratsdosen in der Küche (9 Prozent) bis hin zum Spülkasten des WC (7 Prozent). Nur sechs Prozent verfügen über einen Tresor.
- Kühlschrank 24 Prozent
- Kleiderschrank 11 Prozent
- Bett/Matratze 10 Prozent
- Vorratsdose/Küche 9 Prozent
- Spülkasten/WC 7 Prozent
- Tresor 6 Prozent
- Spardose 5 Prozent
- Schuhschrank 4 Prozent
- Schmuckdose 2 Prozent
- Sonstiges Versteck 22 Prozent
Beim Umgang mit Geldgeheimnissen ticken Frauen und Männer übrigens sehr unterschiedlich. Ca. 62 Prozent der Männer weihen die Partnerin oder eine Vertrauenspersonen in ihr Geheimnis ein. 52 Prozent der Frauen behalten diese Information eher für sich.
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