Rekord für DVAG und Minus bei MLP
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Vermögensberatung AG, Andreas Pohl, zieht ein überaus positives Resümee und bezeichnet den Generationenwechsel im Jahre 2014 eindeutig als gelungen. Auf der Grundlage der Positionierung konnte ein deutlicher Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb nochmals ausgebaut werden.
Mit Umsatzerlösen in Rekordhöhe von 1,26 Milliarden Euro hat das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt sein Vorjahresergebnis um 5,5 Prozent gesteigert. Auch der Konzernjahresüberschuss ist mit 186,3 Millionen Euro um 20,7 Prozent größer als im Vorjahr, und damit der höchste aller Zeiten. Mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 286,4 Millionen Euro (+7,3 Prozent) hat die Deutsche Vermögensberatung ebenfalls ein Rekordergebnis erzielt. Zudem ist das Unternehmen trotz des schwierigen Umfelds weiter gewachsen: Altersbedingte Abgänge konnten ausgeglichen und die Zahl der hauptberuflichen Vermögensberater auf über 14.000 erhöht werden. Diese betreuen in rund 3400 Direktionen und Geschäftsstellen rund 6 Millionen Kunden.
Weniger optimistisch zieht das Fazit bei MLP aus
Wie berichtet hat MLP im Geschäftsjahr 2015 die Gesamterlöse um 4,9 Prozent auf 557,2 Mio. Euro (2014: 531,1 Mio. Euro) gesteigert. Das um Akquisitionen bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Proforma-EBIT) lag bei 32,5 Mio. Euro (39,0 Mio. Euro). Hauptgrund für den Rückgang ist das nach wie vor sehr schwierige Marktumfeld in der Altersvorsorge. Das EBIT betrug 30,7 Mio. Euro (39,0 Mio. Euro), das Konzernergebnis 19,8 Mio. Euro (29,0 Mio. Euro). Der Aufsichtsrat folgt dem Vorschlag des Vorstands aus dem Februar, der Hauptversammlung eine Dividende von 12 Cent pro Aktie (2014: 17 Cent) vorzuschlagen.
Im Geschäftsjahr 2016 wird MLP den strategischen Umbau weiter beschleunigen. Dazu wird das Unternehmen seine Wachstumsinitiativen fortführen: die Gewinnung neuer Berater, die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie und die weitere Verbreiterung der Umsatzbasis. Zudem wird MLP wie bereits kommuniziert seine Effizienzmaßnahmen weiter straffen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Kosten im Geschäftsjahr 2017 sowie in den Folgejahren nochmals deutlich zu reduzieren und im Vergleich zum Jahr 2015 einen positiven EBIT-Effekt von rund 15 Mio. Euro zu erzielen. Dafür fallen 2016 Einmalaufwendungen von rund 15 Mio. Euro an. Ab dem Geschäftsjahr 2017 rechnet MLP mit einem deutlichen EBIT-Anstieg im Vergleich zum Jahr 2015. Die Hauptversammlung wird für den 16. Juni 2016 in Wiesloch einberufen.
Bild: © freshidea / fotolia.com
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