Ausbau der Ausschließlichkeit
Die Süddeutsche Krankenversicherung a.G. will ihre Vertriebskraft deutlich verstärken. Angestrebt wird ein starker Anbau der eigenen Ausschließlichkeitsorganisation.
Die SDK ist besonders stark in den süddeutschen Bundesländern vertreten und will in einem ersten Schritt ihr Geschäftsvolumen hier erheblich ausweiten. Künftig sieht die neue Vertriebsorganisation zehn Regionaldirektionen in den Regionen Augsburg, Bayreuth, Freiburg, Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Regensburg, Rosenheim, Stuttgart und Ulm, vor. Mit einer verstärkt dezentralen Ausrichtung rückt der Vertrieb noch näher an den Kunden.
„Wir müssen uns dem schärfer werdenden Wettbewerb am Markt stellen. Dazu brauchen wir neben einer modernen, zukunftsorientierten Vertriebsstruktur eine schlagkräftige Außendienst-Mannschaft, um auch den Anforderungen an umfassende und faire Kundenberatung noch stärker als bisher gerecht zu werden“, unterstreicht Vertriebsvorstand Timo Holland.
Mit der 2015 eingeführten Beratungssoftware VERplay hat die SDK das Beratungssystem bereits neu ausgerichtet. Der geplante nachhaltige Ausbau der Ausschließlichkeitsorganisation erhöht in den nächsten Jahren die Betreuungsdichte, damit mehr Zeit für die Kunden bleibt. Die sehr gute Kundenzufriedenheit der SDK soll damit auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten und den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht werden.
An der Spitze des Ausschließlichkeitsvertriebs stehen jetzt zehn neu bestellte Regionaldirektoren. Die Direktionen sollen Anlauf- und Beratungsstelle für Kunden und Außendienstpartner sein. In jeder Regionaldirektion wird mindestens ein Innendienst-Arbeitsplatz neu geschaffen. Start ist im 1. Quartal 2016.
Besonderen Wert legt Holland auch künftig auf die schon bisher ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Banken der genossenschaftlichen FinanzGruppe vor Ort. „Diese jahrzehntelange Kooperation ist ein wertvolles Pfund. Wir bieten den VR-Banken Expertise und Knowhow in der Absicherung der Gesundheit ihrer Kunden und profitieren von Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Volks-und Raiffeisenbanken“. Die neue Struktur wird diese Zusammenarbeit weiter stärken, ist sich Holland sicher.
Die Vertriebsinitiative ist Teil des SDK-Strategieprojekts „Expedition 2020“, um das Unternehmen bis dahin auf allen Gebieten fit für die Zukunft zu machen. Ziel ist es, die 1-Mrd.-€-Grenze bei den jährlichen Beitragseinnahmen zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2014 schaffte die SDK rund 760 Millionen Euro. Die positive Entwicklung setzte sich auch im 1. Halbjahr 2015 fort. Die SDK rechnet 2015 mit stärker wachsenden Erträgen als geplant.
Bild: © Olga Galushko / fotolia.com
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