Noch wenig Interesse am Bezahlen per App
25 Prozent der Deutschen würden gerne per Smartphone und App bei einem Einkauf bezahlen. Allerdings würden 67 Prozent laut der YouGov-Analyse „Sind die Verbraucher bereit für mobiles Bezahlen?“ diese Art des Bezahlens ungerne nutzen.
Bei der Frage danach, in welchen Geschäften sie sich generell vorstellen können, per App zu bezahlen, nennen sie am häufigsten den Supermarkt (35 Prozent), gefolgt vom Elektronikmarkt (30 Prozent), dem Bekleidungsgeschäft (30 Prozent) und dem Baumarkt (29 Prozent).
In Möbelgeschäften können sich 26 Prozent und in Kiosken 24 Prozent das Bezahlen per App vorstellen.
Interesse bei Millennials ausgeprägter
Bei den 18- bis 34-Jährigen ist das Interesse für Mobile Payment ausgeprägter als in der Gesamtbevölkerung, denn 38 Prozent der Befragten dieser Altersgruppe würden gerne per Smartphone und App bei einem Einkauf bezahlen.
Diese Affinität zeigt sich auch in der Nutzung von Mobile-Payment-Apps: So haben bereits 34 Prozent dieser Zielgruppe eine App zum Scannen von Codes (im Vergleich zu 23 Prozent der Gesamtbevölkerung) heruntergeladen. Auch sind sie häufiger schon bei Anbietern von mobilem Bezahlen registriert (25 Prozent im Vergleich zu 20 Prozent).
Vor allem die höheren Altersgruppen haben Bedenken in Bezug auf Datensicherheit.
Philipp Schneider, Head of Marketing bei YouGov, dazu:
„Neben einem grundlegen Interesse am mobilen Bezahlen, zeigt unsere Analyse, dass mehr als zwei Drittel der Deutschen Bedenken in Bezug auf die Datensicherheit bei Mobile Payment haben. Besonders die älteren Generationen sehen das Thema deswegen kritisch. Wenn Anbieter den Service erfolgreich in die Breite skalieren wollen, müssen die Zweifel ernstgenommen und durch passende kommunikative Maßnahmen ausgeräumt werden.“
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