Achtung, Kunde mit Fahrrad!

Veröffentlichung: 22.03.2018, 06:03 Uhr - Lesezeit 8 Minuten

Das Fahrrad mausert sich zum alltäglichen Verkehrsmittel. Gleichzeitig ist das Innovationstempo der Radbranche hoch. Beides beeinflusst den Versicherungsbedarf. Worauf Makler daher bei Fahrradversicherungen achten sollten.

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Die Liebe der Deutschen zum Fahrrad wächst. Aktuell nutzen es 63 Prozent „gern“ oder „sehr gern“. Künftig wollen es 34 Prozent häufiger nutzen. Das hat die Studie „Fahrradmonitor“ ergeben. „Radfahren ist ein Lebensstil. Auch in der Branche ist das zu spüren – Angebotsvielfalt, Preise und Innovationstempo steigen“, so Christian Wagner, Landesdirektor Süd und Teil des Teams für Fachmessen. Einfluss habe auch der steigende Absatz von E-Bikes und Pedelecs. Diese Trends machen das Segment „Fahrrad“ vielversprechend, aber auch herausfordernd.

Wissensdurst gefragt

cms.einqe.x Alexander Kanther, Produktmanagement Maklerbetreuer, Ammerländer Versicherung VVaG

Es ist zwar bekannt, dass die Leistungen der Hausratversicherung meist nicht mehr ausreichen. Fahrradversicherungen sind besser für hochwertige, häufig genutzte Räder geeignet. „Wer hier sicher und nahtlos beraten möchte, braucht aber Wissen über das Thema Fahrrad“, so Alexander Kanther, Produktmanager Fahrrad-Vollkasko bei der Ammerländer Versicherung VVaG. „Das geht über Statistiken zum Fahrraddiebstahl hinaus und umfasst Radtypen, Eigenschaften und Nutzung.“

Hallo, Fahrrad!

Diese Faktoren wirken sich auf den Versicherungsbedarf aus, zum Beispiel Radtypen: Handelt es sich um ein Mountainbike, Lasten-, Touren- oder Trekkingrad? Gleiches gilt für das Material von Komponenten und Rahmen, etwa das hochwertige Carbon. „Je nach Einsatzgebiet und Eigenschaft unterscheidet sich der benötigte Schutz. Nicht jedes Produkt passt für alle Typen und Materialien“, erläutert Alexander Kanther.

Im Sattel

Hinzu kommt das Nutzungsverhalten: Wie kommt das Rad zum Einsatz? Rund drei Viertel der Fahrten werden laut „Fahrradmonitor“ für Erledigungen und zum Einkaufen gemacht, gefolgt von Tagesausflügen (58 Prozent) oder Freizeitaktivitäten. Gut ein Drittel der Befragten fährt mit dem Rad zur Arbeit. Gleichzeitig vergrößern Elektroräder (E-Bikes und Pedelecs) die Reichweite, die zurückgelegten Strecken sind länger.

Sonderfall E-Rad

Die technische Ausstattung macht E-Räder aber auch zum Sonderfall. Dazu gehören die Bedieneinheit am Lenker (unter anderem zur Regelung der Tretunterstützung) und der Antrieb (Akku, Motor). Wird die Bedieneinheit gestohlen oder beschädigt, fährt das E-Rad nicht mehr. Akku und Motor sind je nach Anbringung am Rahmen anfällig, etwa für Diebstahl, Feuchtigkeits- oder Sturzschäden. Außerdem lassen sich viele Reparaturen nicht mehr selbst durchführen.

Nahtlose Beratung

All das muss in der Beratung abgeklopft und berücksichtigt werden. So sollte eine Police für E-Räder bei Teilediebstahl oder Feuchtigkeits- und Elektronikschäden an Akku und Motor einspringen. Für Vielfahrer lohnt sich häufig ein Schutzbrief, da er unterwegs Hilfe garantiert. Es fordert also Einsatz, aber die Einarbeitung lohnt sich nach Meinung der Experten: Das entsprechende Wissen macht die Beratung kundenorientiert und nahtlos.

Aktuell und praxisnah: Private Fahrrad-Vollkasko

Zum 1. Februar hat die Ammerländer Versicherung ihre private Fahrrad-Vollkaskoversicherung optimiert. Damit begegnet sie den gestiegenen Kundenansprüchen und dem Wandel des Marktes.

Ständig neue und optimierte Modelle und immer neue Kunden, die aufs Rad steigen: Die private Fahrrad-Vollkaskoversicherung schützt hochwertige Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs. Damit bewegt sie sich in einem dynamischen Marktsegment. „Wir lassen aktuelle Entwicklungen einfließen, um praxisnah zu bleiben“, erläutert Produktmanager Alexander Kanther. Daher hat die Ammerländer Versicherung ihre private Fahrrad-Vollkaskoversicherung angepasst.

Mehr E-Räder versicherbar

Vor allem im Bereich Elektroräder tut sich viel. Laut Zweiradindustrie-Verband (ZIV) ist das Angebotsspektrum deutlich gewachsen. Gleichzeitig stütze der Verkauf der E-Räder den Gesamtumsatz der Branche. Daher sind ab sofort mehr E-Räder versicherbar: Die Produkte „Classic“ und „Exclusiv“ für E-Bikes und Pedelecs stehen Modellen mit einem Kaufpreis zwischen 999 und 10.000 Euro offen (ursprünglich: 1.499 bis 7.500 Euro).

Neu ist auch die Möglichkeit, Carbonräder abzusichern. Zu den versicherten Gefahren gehören Diebstahl, Bedienungsfehler/unsachgemäße Handhabung sowie Verschleiß an Akku und Motor. Auch die Preisstaffeln wurden angepasst: Schutz für E-Bikes und Pedelecs gibt es ab einem Jahresbeitrag von 70,21 Euro im Produkt „Classic“ beziehungsweise 99 Euro (Produkt „Exclusiv“).

Verbesserter Alltagsschutz

„Wir haben außerdem den Schutz für Zubehör und Kleidung angepasst, da sie vermehrt im Alltag zum Einsatz kommen“, sagt Alexander Kanther. Die Entschädigungshöchstsummen für Helme und Kleidung entfallen. Mit Regenschutzplanen für E-Lastenräder ist weiteres Zubehör versichert. In allen Produkten sind außerdem die Kaufpreisvorgaben für Sicherheitsschlösser aufgehoben. Diese Änderung gilt also auch für den Schutz von Fahrrädern ohne E-Antrieb. „Hier weichen wir von der üblichen Praxis ab – ein Plus in der Kundenberatung“, so Alexander Kanther.

Schutzbriefe gewinnen an Bedeutung

Unverändert bleibt der Schutzbrief, aber seine Bedeutung steigt. Die Ammerländer Versicherung bietet ihn je nach Produkt in Kooperation mit ROLAND Schutzbrief – mit Erfolg. Rund 40 Prozent der Fahrrad-Vollkaskokunden schließen ihn gleich mit ab. Das liegt an der vergrößerten Reichweite, vor allem durch E-Bikes und Pedelecs. Auch die technische Ausstattung spielt eine Rolle, da sich Pannen oder Schäden häufig nicht mehr selbst beheben lassen. Das Problem löst der Schutzbrief, unter anderem durch Pannenhilfe, Werkstattvermittlung und 24-Stunden-Service-Hotline.

Nahtlos beraten: Ihr Weg zur Information

Wer kundennah und passgenau beraten will, muss ständig auf dem Laufenden sein.

Die Ammerländer Versicherung hilft mit Informationen und Ansprechpartnern:

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