Nicht zu knapp kalkulieren: Absicherung für die Liebsten

Veröffentlichung: 15.04.2016, 05:04 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Knausern birgt Risiken: Verbraucher sichern mit einer Risikolebensversicherung (RLV) im Schnitt nur 149.000 Euro ab. Die Beispielrechnung zeigt jedoch, dass zur Absicherung einer Familie rund 426.000 Euro nötig sind. Das zeigt eine Auswertung von Check24.de.

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Kunden sichern mit einer Risikolebensversicherung (RLV) Hinterbliebene im Todesfall ab – wählen aber im Schnitt eine zu geringe Versicherungssumme. Durchschnittlich beläuft sich die Auszahlung im Todesfall des Versicherungsnehmers auf 148.550 Euro.

Eine Beispielrechnung zeigt jedoch: Ein exemplarischer Durchschnittsverbraucher müsste seine Familie mit rund 426.000 Euro absichern. Die durchschnittlich beantragte Versicherungssumme in der RLV ist im Schnitt 65 Prozent geringer als die tatsächlich benötigte Versicherungssumme. Am größten ist die Differenz in Nordrhein-Westfalen, am geringsten in Bayern.

Versicherungssumme der RLV im Schnitt nur 149.000 Euro – Beispiel zeigt: 426.000 Euro nötig

Mit einer Risikolebensversicherung sorgen Verbraucher dafür, dass die Familie im Todesfall des Versicherungsnehmers versorgt ist und ihren bisherigen Lebensstandard beibehalten kann. Für diese Tarife mit konstanter Versicherungssumme beläuft sich die beantragte Auszahlung im Schnitt auf 148.550 Euro – im Ernstfall ist diese Summe jedoch zu gering.

Beispiel: Ein durchschnittlicher Familienvater will ab der Geburt seines Kindes mit einer Risikolebensversicherung das in Deutschland durchschnittliche Nettojahreseinkommen von 28.404 Euro absichern. Damit die Familie im Todesfall des Vaters ihren Lebensstandard bis zur Volljährigkeit des Kindes beibehalten kann, muss also insgesamt eine Versorgungslücke von 511.272 Euro überbrückt werden. Allerdings muss nicht die gesamte Summe mit einer RLV abgesichert werden: Es ist ausreichend eine Versicherungssumme von 425.834 Euro festzulegen, wenn diese ab der Auszahlung zu einem festen Zinssatz von zwei Prozent über 18 Jahre angelegt wird.

Größte Differenz zwischen benötigter und beantragter Absicherung in Nordrhein-Westfalen

Die durchschnittlich von check24-Kunden beantragte Versicherungssumme liegt rund 65 Prozent (277.284 Euro) unter der rechnerisch benötigten Versicherungssumme eines durchschnittlichen Verbrauchers in Deutschland. Am größten ist die Unterdeckung in Nordrhein-Westfalen mit 68 Prozent (300.373 Euro). In Bayern ist der Unterschied zwar im Vergleich der Bundesländer am geringsten, liegt aber trotzdem noch bei 62 Prozent.

Versicherungsschutz schon bei schweren Krankheiten

Bereits bei einer schweren Erkrankung entsteht oft eine finanzielle Schieflage für die Familie. Die Hannoversche bietet daher neu eine Produktkombination aus Risikolebensversicherung und einer Versicherung für diesen Fall (Dread Disease). Bei Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt erhalten Kunden als zusätzliche Leistung zehn Prozent der Versicherungssumme. Der Tarif wurde als beste Versicherungsinnovation 2016 im Wettbewerb „YouGov Kundeninnovation“ ausgezeichnet.

Die Risikolebensversicherungen der Hannoverschen sind auf den Bedarf in unterschiedlichen Lebensphasen zugeschnitten. Alle Tarife sind als günstige Klassik-Variante oder mit Premiumleistungen als Plus- bzw. dem neuen Exklusiv-Tarif erhältlich.

Bild: © nyanza / fotolia.com

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