Online und mobile Bezahlsysteme sind gefragt

Veröffentlichung: 01.04.2016, 05:04 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Neue digitale Angebote zu Finanzdienstleistungen wecken das Interesse von Privatkunden. Die breite Mehrheit (72 Prozent) der privaten Finanzentscheider und -mitentscheider kann sich vorstellen, ein online oder mobiles Bezahlsystem zu nutzen. Diese Nutzungsbereitschaft zeigt sich über alle Altersgruppen hinweg konstant, bis auf eine wenig überraschende Ausnahme: Bei den Privatkunden ab einem Alter von 60 Jahren sind es zehn Prozentpunkte weniger (62 Prozent).

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Dies sind die Ergebnisse der ersten Befragungswelle des YouGov-FinTech Tracker für den rund 1.000 private Finanzentscheider und -mitentscheider vom 01.03.2016 bis 07.03.2016 internetrepräsentativ befragt wurden. Neben der hohen Nutzungsbereitschaft schätzt ein Großteil der Befragten (62 Prozent) neue Anbieter alternativer Finanzprodukte und -services, die auch als „FinTechs“ bezeichnet werden, als innovativ ein. Gut jeder Zweite (56 Prozent) geht darüber hinaus davon aus, dass die neuen Anbieter kundenorientiert sind.

In Sachen Bekanntheit erhält PayPal mit 85 Prozent die höchste gestützte Bekanntheit. SOFORT Überweisung (51 Prozent), giropay (39 Prozent) und Amazon Payments (34 Prozent) sind weitere bekannte Bezahlsysteme. paydirekt als gemeinsames Bezahlsystem deutscher Banken und Sparkassen liegt nach der Markteinführung Ende 2015 mit einer gestützten Markenbekanntheit von 19 Prozent bereits vor Google Wallet (12 Prozent) und Apple Pay (11 Prozent). Das Bezahlsystem der Deutschen Post POSTPAY erreicht eine gestützte Bekanntheit von 14 Prozent. 13 der insgesamt 23 abgefragten Marken liegen in der gestützten Bekanntheit noch unter zehn Prozent (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Android Pay
  • Barzahlen (Cash Payment Solutions)
  • girogo
  • Lendstar
  • MasterPass
  • mobilewallet
  • MyWallet
  • mpass
  • mywirecard
  • Number26
  • Samsung Pay
  • SmartPass
  • yapital

Unter den Privatkunden, für die gleich mehrere Anbieter für Bezahlsysteme grundsätzlich infrage kommen, ist PayPal mit 51 Prozent die erste Wahl und schlägt damit sogar die eigene Hauptbankverbindung (29 Prozent). Mit großem Abstand sind SOFORT Überweisung (5 Prozent), Klarna (3 Prozent) und Amazon payments (2 Prozent) die erste Wahl der Befragten.

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