Star Wars: Galaktische Finanzkrise
Die Fangemeinde von Star Wars erstreckt sich laut der Business Insurance auf die Gemeinde der hochdekorierten Akademiker. Einer von ihnen hat jetzt die Kosten für die Zerstörung der beiden Todessterne im Laufe der Sternenkriege errechnet.
Auf 512 Trillionen US-Dollar beläuft sich der Schaden, der durch die Vernichtung der beiden Todessterne in der Star Wars-Reihe entsteht. So zumindest die Berechnungen von Zachary Feinstein, Assistenz-Professor an der Washington University's School of Engineering & Applied Science in St. Louis. Die Arbeit trägt den Titel „It's a Trap: Emperor Palpatine's Poison Pill” - übersetzt: “Es ist eine Falle: die bittere Pille von Imperator Palpatine.”
Für Menschen; die sich sonst vorstellungsmäßig nur im Milliardenbereich bewegen, sei gesagt, dass es sich bei einer Trillion um eine Zahl mit 18 Nullen handelt. Die Berechnung stützt sich unter anderem auf die Kosten, die für den neuen Flugzeugträger USS Gerald Ford zugrunde gelegt wurden - eine milde Gabe von 17,5 Milliarden US-Dollar.
Die Arbeit bewertet außerdem die Zerstörung des „Intergalaktischen Banken-Clans“, der als „too big to fail“ bezeichnet wurde, da er nach den Klonkriegen verstaatlicht wurde, um einer Insolvenz zu entgehen, so „Wookiepedia“.
Die Arbeit schließt mit der These, dass die Rebellenallianz bei einem Notverkauf mindestens 15, wahrscheinlicher aber 20 Prozent des galaktischen Bruttosozialprodukts aufbringen müsste, um das systemische Risiko in den Griff zu bekommen und den plötzlichen katastrophalen Zusammenbruch des galaktischen Wirtschaft zu vermeiden, der sonst nach der Zerstörung zwangsläufig erfolgen würde. All das sollte den Fans zu denken geben, die sehnsüchtig auf den Kinostart warten …
Bild: ©: Petrovich12/fotolia.com
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