Verkauft sich’s iPhone 6S nicht gut?

Veröffentlichung: 12.11.2015, 10:11 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Medienberichten zufolge hat Apple die Bestellungen für seine Hardware-Komponenten in Asien zurückgefahren - um ganze 10 Prozent. So stellten es die Analysten bei Kredit Suisse dar.

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Einer Theorie zufolge liegt das mangelnde Interesse am iPhone 6S daran, dass nur eine enttäuschend geringe Anzahl von Apps die neue 3D Touch-Funktion, mit der Apple wirbt, nutzen würde. Die Analysten schätzen, dass Apple weniger als 80 Millionen iPhones des Typs 6S im 4. Quartal bauen wird und dass nächstes Jahr 20 Millionen weniger als ursprünglich geplant gebaut werden würden.

Doch sei dies nicht unbedingt ein Signal dafür, dass das Geschäft mit iPhones grundsätzlich in Schwierigkeiten geraten würde. Die Analysten werten positiv, dass bereits Upgrades geplant seien, die auf Abo-Basis regelmäßig einmal pro Jahr stattfänden. Sie erwarten, dass generell die Nutzer des iPhones weiter um 24 Prozent mehr werden: 615 Millionen würden es bald sein.

Außerdem war es ein großartiges Jahr für Apple. Das Unternehmen gab für das vierte Quartal bekannt, dass es 48,05 Millionen iPhones verkauft hat. Das bedeutet eine Zunahme um 22 Prozent. Apple verzeichnete dabei den größten Jahresgewinn, den ein Unternehmen je erzielt hat.

Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 51,5 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,1 Milliarden US-Dollar bzw. 1,96 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 42,1 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 8,5 Milliarden US-Dollar bzw. 1,42 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,9 Prozent, verglichen mit 38 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 62 Prozent.

Der US-Konzern kündigte außerdem an, trotz Steuerstreit an Irland als europäischem Standort festzuhalten und sein Unternehmen dort auszubauen. Und das auch, wenn die EU-Kommission gegen das Unternehmen entscheiden würde. Dann kämen bis zu 19 Milliarden Dollar Steuernachzahlungen auf Apple zu.

Bild: © fotomek / fotolia.com

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