Privater Pflegeschutz ohne Gesundheitsprüfung

Sehr viele Menschen haben Angst, zum Pflegefall zu werden. Aber die meisten verdrängen das Problem oder glauben, sich auf die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen zu können.

Das Thema Pflege ist in aller Munde, aber nur etwa 7 Prozent der Menschen in Deutschland haben privat vorgesorgt. Der Markt ist riesig. Sprechen Sie das Thema professionell an, Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

Dr. Rainer Reitzler, Vorstandsvorsitzender, Münchener Verein Versicherungsgruppe

Dr. Rainer Reitzler, Vorstandsvorsitzender, Münchener Verein Versicherungsgruppe

Nach 20 Jahren trat zum 1. Januar 2017 die erste „große“ Pflegereform in Kraft. Mit dem PSG II wurde gleichzeitig ein neuer Pflegebegriff eingeführt und auch die Leistungen wurden teilweise deutlich angehoben. Die Politik feierte die Reform als einen großen Durchbruch. Jetzt, zwei Jahre nach Inkrafttreten, häufen sich Meldungen über stetig steigende Heimpreise, Pflegenotstand und kaum mehr bezahlbare Pflege.

Auch die Beiträge zur Pflegepflichtversicherung wurden zum 1. Januar 2019 erneut angehoben. Und der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff bescherte Deutschland mehr Pflegebedürftige als erwartet. Einfacher ist die Pflegethematik durch die Reform wahrlich nicht geworden. Es scheint sich erneut das Vorurteil zu bestätigen, dass staatliche Reformen zu kurz springen und nur private Vorsorge echten, ausreichenden Schutz für die Absicherung einer finanziellen Lücke, verursacht durch einen Pflegefall, bietet.

Neuer Pflegebegriff, Doppelsprung und Co.

Die Pflegereform ist mehr als „nur“ ein neuer Pflegebegriff. Es gibt Pflegegrade statt Pflegestufen und den sogenannten Doppelsprung. Die bisherige Pflegestufe 0 wird durch den Doppelsprung aufgelöst, Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (zum Beispiel Menschen mit Demenz) sind aufgrund des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs den Personen mit rein körperlichen Einschränkungen gleichgestellt.

Die politisch gewollte Stärkung der Pflege zu Hause durch deutlich mehr Leistungen und die Veränderungen im stationären Bereich haben zu erheblichen Verschiebungen im Gefüge von Pflegekosten, Leistungen und Eigenbehalten geführt. Dank der Flexibilität der Deutschen PrivatPflege des Münchener Vereins kann diesen Veränderungen bestmöglich Rechnung getragen werden.

Die neue Leistungsstruktur und ihre Folgen

In den unteren Pflegegraden führt die neue Leistungsstruktur bei ambulanter Pflegeversorgung zu nahezu gleichen Kosten, die selbst bezahlt werden müssen. Sie führt auch zu einrichtungseinheitlichen Eigenanteilen bei stationärer Unterbringung. Auffällig ist eine spürbare Verschiebung hin zur ambulanten Versorgung in den unteren Pflegegraden 1 bis 3 und eine verstärkte Tendenz zur stationären Versorgung ab Pflegegrad 4.

Auswirkungen auf den privaten Pflegeschutz

Wichtig ist, dass bereits in den unteren Pflegegraden ausreichende Leistungen im Pflegetarif zur Verfügung stehen. Zudem sollten in den Pflegegraden 4 und 5 bei stationärer Unterbringung hinlängliche Leistungen vorhanden sein. Die aktuell gängigen Kompakttarife auf dem Markt decken eine solche bedarfsgerechte Leistung jedoch nicht ab.

Um diesen Anforderungen zu entsprechen, bietet die Deutsche PrivatPflege eine Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 2 und dem Kunden die Wahlmöglichkeit bei einigen herausragenden Optionstarifen. Somit ist der Versicherungsmakler für eine umfassende Kundenberatung bestens gerüstet.

Wer ist die Zielgruppe?

Erst einmal jeder! Besonders sensibilisiert sind natürlich ältere Menschen. Die optimale Zielgruppe sind Personen ab 45 Jahren. Versicherungsmakler sollten jedoch auch erwachsene Kinder bei der Beratung berücksichtigen, die ihre Eltern und somit auch ihre eigene Leistungspflicht im Pflegefall der Eltern absichern möchten.

Kunden richtig ansprechen und sensibilisieren

Versicherungsmakler sollten im ersten Schritt den eigenen Bestand für die Ansprache nutzen und damit gleichzeitig die Kundenbindung erhöhen. Neukunden können zum Beispiel auch über das Thema Patientenverfügung und/oder den Aufwand, den Angehörige haben, wenn sie die Pflege übernehmen, informiert und angesprochen werden. Wichtig ist, im Gespräch auf die emotionalen, sozialen und materiellen Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Bedeutend ist hier immer wieder, im Pflegefall die Selbstbestimmung bis ins Alter zu erhalten und die Menschenwürde auch im Pflegeheim bewahren zu können.

Wesentlich ist auch, den Kunden aufzuklären und ihm zu verdeutlichen, dass der gesetzliche Schutz oft nicht einmal die Hälfte der Pflegekosten deckt. Mit konkreten Beispielen sollte jeweils dargestellt werden, wie hoch die Versorgungslücke sein kann. Einer aktuellen Umfrage der Postbank zufolge zieht sich die Unkenntnis über die Kosten der Pflege für den Einzelnen und ihre Finanzierung durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten.

Warum die Deutsche PrivatPflege?

Darum: Der Münchener Verein verzichtet auf eine Gesundheitsprüfung durch Ausschluss bestimmter schwerer Vorerkrankungen. Hinzu kommt: Nur wenige Gesellschaften bieten eine Einmalleistung in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro an. Der Münchener Verein tut es. Und das schon ab Pflegegrad 2. Für Handwerker gibt es die Einmalleistung sogar in einer Höhe bis 20.000 Euro.

Eine weitere Besonderheit bietet die Beitragsbefreiung im Pflegefall ab Pflegegrad 2. Mit dieser Option zahlt der Versicherte im Pflegefall keine Beiträge mehr. Viele Kunden wünschen sich diese finanzielle Entlastung im Pflegefall, aber kein Versicherer bietet diese so flexibel wählbar an wie der Münchener Verein.

Ein Highlight der Deutschen PrivatPflege ist zudem die Option „Höherversicherung“: Je früher der Kunde einsteigt, desto geringer ist der Beitrag und er erhält die Option, auf Veränderungen im Leben zu reagieren. In diesen Fällen kann der Kunde die Leistung seiner Pflegevorsorge anpassen. Einzigartig am Markt ist auch der hinzuwählbare Demenzbaustein.

Der Kunde kann zur Deutschen PrivatPflege eine zusätzliche Absicherung für Demenz von bis zu 600 Euro pro Monat abschließen – auch ohne Gesundheitsprüfung, durch den Ausschluss bestimmter schwerer Vorerkrankungen.

Die Deutsche DemenzVersicherung leistet, unabhängig von Pflegegraden, ab Reisberg-Skala Grad 5 (= mittelschwere Demenz) eine fixe Tagegeldleistung. Und schließlich: Die Deutsche PrivatPflege kann schnell und einfach online abgeschlossen werden, mit sofortiger Dokumentierung und Policierung.

Flexibel und günstig

Flexibles Einsteigerpaket zum geringen Startbeitrag: günstig einsteigen, später Leistungen ohne Gesundheitsprüfung erhöhen und erweitern:

  • Ohne Wartezeit
  • Ohne Gesundheitsprüfung
  • Erhöhung des versicherten Pflegetagegeldes in den Pflegegraden 1 bis 5
  • Erweiterung um Pflegegrad 3 und 2
  • Pflegetagegeld für die ambulante Pflege zu Hause
  • Erhöhung bis zu 20 Euro Pflegetagegeld je Pflegegrad möglich
  • Hinzuversicherung von jeweils bis zu 20 Euro pro Tag für Pflegegrad 2, 3 und/oder 4, sofern diese bisher nicht bestanden haben

Weitere Informationen finden Sie auf www.mv-maklernetz.de/privatkunden/pflege/private-pflegezusatzversicherung/

Münchener Verein Versicherungsgruppe, Mail: info@muenchener-verein.de

Mehr zum Thema in der experten-Report-Ausgabe 05/19

 

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