Über 30 Millionen Euro für Abwerbung
JLT Specialty Limited muss mehr als 30 Millionen Euro an Willis Towers Watson zahlen, weil sie die Angestellten aus der Abteilung „Fine Art, Jewellery & Specie“, sprich aus der Spezialabteilung für Kunst, Schmuck und Edelmetalle, abgeworben hat.
Willis Towers Watson hatte geplant, die Abteilung an Miller Insurance Service im Rahmen einer gegenseitigen Beteiligung zu verkaufen. Durch die Abwerbung wurde der Deal erheblich beeinträchtigt. Die Klage sollte neben dem Schadenersatz auch bewirken, dass nicht noch weiteres Fachpersonal das Unternehmen verlässt.
Für JLT war diese Abwerbung ein weiterer Schachzug in der aggressiven Expansionspolitik des Unternehmens in den USA. Das schließt die Anstellung von früheren Angestellten von Aon und Marsh sowie den Zukauf von diversen Unternehmen mit ein.
Bild: © cherezoff / fotolia.com
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