Aktuelles

Zweiter Lockdown sorgt für Babyboom

Im vierten Quartal 2021 wurden in Deutschland knapp sieben Prozent mehr Kinder geboren als im selben Zeitraum 2019 – im gesamten Jahr 2021 kamen zudem so viele Kinder auf die Welt wie schon seit 1997 nicht mehr. Doch der Corona-Babyboom ist ein regionales Phänomen.

Jeder vierte Haushalt ist energiearm

Haushalte aus allen Einkommensschichten sind von den steigenden Energiepreisen betroffen. Die Zahl der „Energiearmen“, die mehr als 10 Prozent ihres Nettoeinkommens für Energie ausgeben, hat sich seit letztem Jahr verdoppelt und steigt auch in der Mittelschicht.

Weitere Nachrichten

BIP wächst nur um 1,75 Prozent

Derzeit folgt eine Krise auf die nächste Krise, weswegen sich die Wirtschaft aktuell kaum erholen kann. Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte deshalb in diesem Jahr nur um 1,75 Prozent wachsen. Trotz dieser Belastungen bleibt der Arbeitsmarkt robust.

Jeder Dritte Deutsche fürchtet sich vor Altersarmut

Das sinkende Rentenniveau bereitet vielen Menschen Kopfzerbrechen: Knapp 30 Prozent Bundesbürger machen sich große Sorgen, im Alter nicht genug finanzielle Mittel zu haben. Eine betriebliche Vorsorge wird von vielen als wirksame Maßnahme wahrgenommen.

Sozialstaat: Wer zahlt ein, wer nimmt raus?

1,6 Billionen Euro nahm der deutsche Staat 2020 ein. Steuern und Abgaben an den Sozialstaat sind ein großer Teil davon. Doch gleichzeitig kostet der Sozialstaat auch enorm. Ein Onlinetool schlüsselt auf, wo das Geld herkommt und wohin es fließt.

Unternehmer rechnen mit Lieferausfällen

Die anhaltenden Lieferprobleme werden die Unternehmen im kommenden Jahr weiter belasten. Auch wenn gegen Ende 2022 eine spürbare Entlastung erwartet wird, rechnen gut ein Viertel der Unternehmen für 2023 mit Produktionsausfällen von bis zu fünf Prozent.

Digitalisierungsschub kleiner als gedacht

Ein Digitalisierungsschub durch die Pandemie findet laut IW-Studie nur an der Oberfläche statt. Trotzdem haben mehr Start-ups digitale Impulse gesetzt: Die Zahl der Gründungen mit digitalem Geschäftsmodell stieg im Jahr 2020 auf 2.658 (2019: 2.111).

Rentner arbeiten trotz gutem Auskommen

7,8 Prozent der über 64-Jährigen Bundesbürger gingen 2019 einer Beschäftigung nach. Dabei zeigt sich, dass erwerbstätige Rentner oft überdurchschnittlich qualifiziert sind und keine niedrigere Rente haben. Demnach gibt es keinen Unterschied in der Rentenhöhe zwischen arbeitenden und nicht arbeitenden Rentnern.