Anonym surfen mit einem VPN

Sofern auch Sie sich heutzutage im Internet bewegen, hinterlassen Sie dabei automatisch eine Art Fußabdruck, den man nachverfolgen kann. In den meisten Fällen macht man sich auch keinerlei Gedanken, sofern wieder einmal eine Suche bei Google eingetragen wird. Doch das Internet vergisst nicht.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie eine Werbeanzeige erhalten haben, die Sie sich kurz zuvor angesehen haben? So ist es inzwischen normal, dass in verschiedenen Apps eine bestimmte Schuhmarke angezeigt wird, sofern Sie sich zuvor darüber informiert haben.

Im Grunde genommen ist dieses Vorgehen nicht einmal schädlich, außer man betrachtet nach einem Kauf die Geldbörse. Aber es gibt einige sensible Daten, die ebenfalls von Ihnen gesammelt werden. Wer genau diese Daten sammelt und was er damit anstellt, ist in den meisten Fällen nicht transparent aufgeführt.

Um ein wenig dagegen vorgehen zu können, greifen immer mehr Nutzer zu dem Dark-Web, welches über den Tor-Browser geöffnet wird. Eine weitere Möglichkeit ist ein VPN (engl. Virtual Private Network). Was ein solches privates Netzwerk ist und wie Sie damit umgehen, zeigen wir Ihnen auf. Zudem erhalten sie im Internet zahlreiche Erfahrungen zu den besten VPN Anbieter.

Was ist ein VPN eigentlich?

Die Abkürzung VPN steht im deutschen für „virtuelles privates Netzwerk“. Dabei handelt es sich um, ein in sich abgeschlossenes Netzwerk, welches für eine verschlüsselte, beziehungsweise anonymisierte Übertragung der Daten genutzt wird. Was sich im ersten Moment furchtbar kompliziert anhört, bekommt bei einer näheren Betrachtung Sinn.

Mittels des Laptops, PC, Smartphones oder Tablets verbinden sich Nutzer mit einem VPN-Client, der von einem Anbieter bereitgestellt wird. Nachdem man sich verbunden hat, wird die IP-Adresse durch eine völlig andere Adresse ersetzt, sodass keine personenbezogenen Daten mehr gesammelt werden können.

Durch die neue IP-Adresse wird der Nutzer „verschleiert“. Zudem werden die Daten innerhalb eines VPN-Tunnels verschlüsselt, sodass ebenfalls nichts von Dritten einsehbar ist. Käufer erhalten die Auswahl zwischen verschiedenen IP-Adressen aus aller Welt.

Wie lässt es sich anonym im „normalen“ Internet surfen?

Das Internet wird meist direkt nach dem Start aufgerufen. Mozilla, Google Chrome oder zahlreiche weitere Browser bieten ein einfaches und schnelles Suchen von verschiedenen Informationen oder leiten einen Nutzer auf die eingegebene Domain (Internetadresse) weiter.

Wer seine eigene Privatsphäre schützen möchte und dennoch im Internet schnell und einfach surfen möchte, sollte also auf einen VPN zugreifen. Da alle Nutzer eines VPN-Anbieters zusammengeführt werden, teilt man sich auch denselben IP-Adressen-Pool und kann somit unbeobachtet im Netz surfen.

Bevor es jedoch mit dem anonymen Surfen losgeht, müssen Sie sich für einen VPN-Anbieter entscheiden. Zumeist liefert dieser nicht nur das versprochene Produkt, sondern auch eine Anleitung, wie Sie Ihren VPN-Zugang einrichten. Auch für Normalos, die nur ab und an am Computer Zeit verbringen, ist die Einrichtung sehr einfach erklärt, sodass es bereits nach wenigen Minuten losgehen kann.

Fragen und Antworten zu einem VPN-Zugang

In erster Instanz wird oftmals gefragt, ob ein VPN-Zugang überhaupt legal ist, da die Daten nicht verfolgt werden können. Sowohl in Deutschland, Österreich als auch in der Schweiz ist das Nutzen eines VPN-Dienstes vollkommen legal. Auch in anderen Ländern wie China oder Russland ist es möglich, auf VPN-Zugänge zugreifen zu können. Diese werden jedoch vom Staat gestellt, sodass der Verdacht besteht, auch hier überwacht zu werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit. Greifen Sie auf einen seriösen Anbieter zurück, müssen Sie sich keinerlei Gedanken machen. Durch den VPN erhalten Sie Anonymität, sodass kein Dritter Ihre Schritte im Netz verfolgen kann. Bei der Auswahl des Anbieters, sollten Sie zudem darauf achten, dass Ihre Daten nicht gespeichert werden. So kann niemand Ihre Vorgehensweise im Internet nachverfolgen.

Zu beachten gilt es jedoch, dass Sie bei einer Bestellung im Internet Ihren VPN-Zugang ausschalten sollten. Oftmals erhalten Unternehmen bei der Übertragung eine IP-Adresse und schauen, ob diese zu Ihrem Standort passt. Sollte dieser beispielsweise im Ausland liegen, weil Sie Ihren Zugang geöffnet haben, wird eine Bestellung schnell als unseriös oder betrügerisch gekennzeichnet und es kann zu Problemen kommen.

 

Bild: © Alexander – stock.adobe.com

 

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