Gewerbeversicherung: Zu wenig auf Freiberufler und Selbstständige zugeschnitten

Lediglich ein Viertel der Freiberufler und Selbstständigen denken, dass die derzeit angebotenen Gewerbeversicherungen zu den speziellen Bedürfnissen ihrer Berufsgruppe passen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Fokus Selbständigkeit“ der mailo Versicherung AG.

Allerdings wissen Makler und Versicherungsvertreter eigentlich sehr genau, wo bei Freiberuflern und Selbstständigen der Schuh drückt.

Armin Molla, Vorstand der mailo Versicherung AG, sagt:

Armin Molla, Vorstand, mailo Versicherung AG

„Der ‘One-size-fits-all-Ansatz‘ ist in der Versicherungswirtschaft definitiv nicht mehr zeitgemäß. Moderne Anbieter sollten in der Lage sein, eine Police bedarfsgerecht zuzuschneiden.“

Denn laut Armin Molla braucht gerade die immer größer werdende Gruppe von Freiberuflern und Selbstständigen die Unterstützung aus der Assekuranz. Diese Menschen prägten mit ihren Dienstleistungen zunehmend den Wirtschaftsstandort Deutschland, trotzdem würden sie von vielen Versicherern stiefmütterlich behandelt.

Unzufriedenheit bei fast Dreiviertel

Mit den am Markt erhältlichen Versicherungsprodukten zeigen sich 74 Prozent der Befragten nicht ausreichend zufrieden oder empfinden diese sogar als schlecht beziehungsweise intransparent. Laut Armin Molla ist dies kein Ruhmesblatt für die Branche. Die Vermittler dieser Produkte treffe dabei keine Schuld, ihnen wird ein gutes Zeugnis ausgestellt:

Diagramm: Freiberufler und SelbstständigeArmin Molla erklärt:

„88 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihr Versicherungsvertreter oder Makler gut beziehungsweise sehr gut mit den speziellen Bedürfnissen der Selbständigen und Freiberufler auskenne.“

 

Bilder: (1) © Anton – stock.adobe.com (2-3) © mailo Versicherung AG

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