Wechselwilligkeit in der Kfz-Versicherung

Die Wechselbereitschaft ist in diesem Jahr nach einem Rückgang 2017 wieder deutlich angestiegen. Das ist ein Ergebnis der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2018“ von YouGov.

Sieben Prozent haben bereits ihre Kfz-Versicherung gewechselt, 27 Prozent wollen noch in diesem Jahr zu einem anderen Anbieter wechseln, zwei Drittel planen den Wechsel im nächsten Jahr.

Wechselwillige vor allem bei Außendienstversicherern

70 Prozent der Wechselwilligen sind derzeit bei einem Außendienstversicherer Kunde. Für viele von ihnen wird der aktuelle Wechsel ihrer Kfz-Versicherung der erste seit langem sein. 47 Prozent geben an, ihre Kfz-Versicherung in den letzten fünf Jahren nicht gewechselt zu haben.

Bei den Direktversicherten hat hingegen fast jeder Fünfte im selben Zeitraum dreimal oder öfter seine Kfz-Versicherung gewechselt.

Geld vor Service

Vor allem finanzielle Motive führen zu einem Anbieterwechsel, denn zwei Drittel der Befragten wollen durch den Wechsel ihrer Kfz-Versicherung Geld sparen. 15 Prozent wechseln wegen einem höheren Tarif.

Wegen bessererm Service oder schlechten Erfahrungen wollen hingegen lediglich sechs Prozent ihre Kfz-Versicherung wechseln, da sie sich besseren Service wünschen. Nur vier Prozent sind mit Schadenabwicklung oder Betreuung ihres aktuellen Versicherers unzufrieden und wollen deswegen wechseln.

HUK-Coburg führt das Feld an

Die meisten Befragten sind wie in den Vorjahren bei der HUK-Coburg (17 Prozent) oder der Allianz (11 Prozent) versichert. Jeweils 5 Prozent der Wechselbereiten sind bei der VHV und der AXA. Die HUK24 liegt mit R+V und DEVK bei jeweils 4 Prozent.

 

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